Archiv für das Schlagwort Raimund Gaebelein

Weltanschaulicher Vernichtungskrieg

4. November 2019

Überaus aufschlussreich war der Vortrag von Reiner Zilkenat am 24. September in der Villa Ichon. Im Rahmen der MASCH Bremen sprach er vor 30 aufmerksamen Zuhörerinnen zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs. Mit aktuellen wie aufschlussreichen Dokumenten und Zitaten Beteiligter und Wissenschaftlern zeichnete er die Entwicklung des letzten Dreivierteljahres vor Kriegsbeginn nach…
Der deutschen Wehrmacht war daran …

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Die im Dunkeln sieht man nicht

4. November 2019

Januar 1950 wird in München der Fuhrunternehmer Otto Brandl ermordet aufgefunden. Oberkommissar Ludwig Gruber kommt in den folgenden Monaten kaum voran mit seinen Ermittlungen. Immerhin schält sich das Motiv heraus, die Suche nach dem Verbleib der kurz für Ankunft der amerikanischen Einheiten aus dem „Führerbunker“ geraubten Kunstwerke, die selbst wiederum aus ganz Europa geraubte Beutekunst …

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Tränen der Freiheit

4. November 2019

Das Erstlingswerk Silke Böschens führt uns zum 11. Dezember 1875, als eine große Explosion den Kai in Bremerhaven erschütterte und 80 Menschenleben forderte, 200 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Ein Sprengstofffass hatte sich beim Verladen gelöst und war auf die Kaimauer gefallen. Silke Böschen beschreibt das Schicksal zweier Frauen, die sich zweimal begegnen …

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Der Krieg, den keiner wollte

3. September 2019

„So rollte der Wahnsinn ab“, betitelt Frederick Taylor das letzten Kapitel seines Werks, das die Ereignisse von September 38 bis September 39 aus Sicht des Bürgertums beurteilt. Die Ereignisse seien innerhalb eines Jahren „von der Friedensverheißung in den totalen Krieg“ geschlittert. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs seien sich die Europäer des Preises des Ersten Weltkriegs …

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Die große Illusion

30. Juli 2019

In den letzten zwanzig Jahren wurden eine Reihe von historischen Untersuchungen veröffentlicht, die eine europäische Sichtweise auf die Jahrhunderte alten Konflikte zwischen den Großmächten herauszuarbeiten versuchten. Der Krieg und die damit verbundene Propaganda wurden in einen gesamteuropäischen Kontext gestellt. Zwischenstaatliche Verträge wurden einer quellenkritischen Prüfung unterzogen. Seither sind in etlichen Ländern eine Vielzahl von Akten …

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Waren wir wirklich befreit?

4. Juli 2019

Das Wetter meinte es nicht so gut mit uns, als wir uns am 4. Mai zum Gedenken an die Opfer von Faschismus und Krieg mit elf Angehörigen belgischer KZ-Opfer auf Bahrs Plate trafen. Nachdem wir Blumen am Denkmal niedergelegt hatten, erläuterte Karsten Ellebrecht (Internationale Friedensschule Vegesack) den Besuchern der Amicale Belge die Geschehnisse in diesem …

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Stolpersteine im Bremer Westen

7. Mai 2019

Am 28.03. stellte der Verein Erinnern für die Zukunft in der Gröpelinger Stadtbibliothek den 5. Band der Stolpersteinreihe vor… Deutlich wurde die Breite der Verfolgungsmaßnahmen seitens der Faschisten. Barbara Johr nutzte die Gelegenheit, den Angehörigen und allen Beteiligten an dem Projekt zu danken, bevor sie die Buchreihe und den Inhalt des Westbandes ausführlich vorstellte. Auf …

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Hohe Todesrate in kurzer Zeit

7. Mai 2019

Außenlagertagungen der Gedenkstätte Neuengamme sind stets informative Besuche wenig bekannter und meist abgelegener Orte. Sie erlauben Einblicke in mühsam erarbeitete Forschungstätigkeiten und pädagogische Konzepte mit neu erschlossenen Zielgruppen. An einem nasskalten, stürmischen und verregneten 15.03.19 erreichten wir, Marion Bonk, Monika Eichmann, Raimund Gaebelein und Ulrich Stuwe, mittags die Gedenkstätte Husum-Schwesing… Die neun Baracken waren schon …

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Trotz alledem

7. März 2019

Das 100-jährige Gedenken an Verteidiger und Vermächtnis der Freien Sozialistischen Republik Bremen wurde zu einer würdigen Veranstaltung am Denkmal auf dem Waller Friedhof… Die Ansprachen spiegelten in ihrer Zusammensetzung eine Bandbreite von Haltungen wider, zeigten die verschiedenen Auffassungen eines revolutionären Neubeginns nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg auf, um sie für unsere heutige Zeit nutzbar zu …

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Blutmai

8. Januar 2019

Der Privatermittler Robert Grenfeld beobachtet am 30. April 1929 von seinem Büro in der Friedrichstraße in Berlin aus einen Mann mit Pappkarton auf der Straße. Im nicht weit gelegenen Moka Efti kommt er ins Gespräch mit Kanther, einem früheren Kollegen bei der Kripo. Der Klient Paul von Hohenstein spürt Grenfeld dort auf und zeigt ihm …

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