Bundeswehr stellt über 3000 Minderjährige ein

31. März 2026

Der SPIEGEL schreibt: „Bei der Bundeswehr waren im vergangenen Jahr so viele Soldatinnen und Soldaten bei Dienstantritt erst 17 Jahre alt wie noch nie zuvor. Insgesamt waren es 3131 Rekrutinnen und Rekruten, ein Anstieg von mehr als tausend Minderjährigen im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der Linken hervor, die dem SPIEGEL vorliegt. Der Anteil der Minderjährigen lag demnach 2025 bei 12,5 Prozent aller neu eingestellten Soldatinnen und Soldaten.


Seit Erfassung der Daten 2011 lag dieser Wert noch nie so hoch. Bereits in den Jahren 2023 und 2024 waren jeweils neue Höchstwerte bei der Einstellung minderjähriger Rekrutinnen und Rekruten aufgestellt worden.“

Der Spiegel-Artikel ist hier verlinkt.

Filmvorführung: „Der Zug – Eine Reise durch die Republik oder Freiheit und Democracy“

30. März 2026

Unsere Filmreihe geht in die nächste Runde!

 

In seinem Gedicht „Der anachronistische Zug oder FREIHEIT UND DEMOCRACY“ beschreibt Bertolt Brecht 1947, was zwei Jahre später im Westen des Nachkriegsdeutschlands passieren wird. 1980 bringt Brechts Gedicht die Zustände zum Tanzen.

Denn anlässlich der Kanzlerkandidatur von Franz Josef Strauß bricht ein Zug aus Militärlastwagen, Luxuslimousinen, Motorrädern und vielen Menschen in Sonthofen auf und zieht über 3.300 Kilometer durch die ganze BRD nach Bonn. Er stellt dar, wie aus den „Freiheit und Democracy“-Fordernden von 1947 die Strauß’sche „Sammlungsbewegung zur Rettung des Vaterlands“ georden war. Der Film dokumentiert diese Aktion.

 

Der Film:

1981-1988 / 141 min (mit einer Pause zwischen Akt 2 +3 ) / Dokumentfilm München

Regie: Thomas Schmitz-Bender & Peter Voigt

Einführung: Agitproptruppe Roter Pfeffer

 

 

Mehr Infos zum Film und Franz Josef Strauß hier

Der Flyer zu unsere Filmreihe hier

Der Anachronistische Zug 1980 © Holger Rüdel / holger-ruedel.de

Fotos zum Film gibt es hier

Der Eintritt ist frei, Spenden werden aber gerne entgegengenommen

Ostermarsch – „Friedenstüchtig statt Kriegswillig“

30. März 2026

Am Samstag, 4. April, nehmen wir selbstverständlich am Bremer Ostermarsch teil!
Hauptredner ist in diesem Jahr Christoph Butterwegge, in Bremen wohlbekannt als Sozial- und Politikwissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt Soziale Ungleichheit. 3 Jahre lang war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bremischen Stitrung für Rüstungskonversion und Friedensforschung tätig.
Weitere Infos hier

Filmveranstaltung „Der lange Atem“ mit Regisseur Christof Boekel

21. Februar 2026

Filmveranstaltung im Bremer Kino City46 / Kommunalkino.

Der Film „Der lange Atem“ dokumentiert, wie in den 1950er Jahren die Wiederbewaffnung Westdeutschlands mit Lügen und undemokratischen Methoden gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Berichte des Remilitarisierungsgegners Oskar Neumann, der während der Nazizeit im Konzentrationslager eingesperrt war. Wochenschauausschnitte, Fotos und Tonaufnahmen versetzen den Zuschauer in die Atmosphäre der 50er Jahre.
Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit mit dem Filmemacher Christoph Boekel zu diskutieren.
Der Film war Boekels Abschlussarbeit an der Münchener Filmhochschule 1981. Im Anschluss verbot die Hochschule das öffentliche Zeigen des Films.
Am Tag darauf, am 13. März, läuft der Film in Bremerhaven, ebenfalls mit Christoph Boekel.

Weitere Informationen auf dem Flyer.

 

 

Filmveranstaltung „Der lange Atem“ mit Regisseur Christof Boekel

20. Februar 2026

Filmveranstaltung im Bremerhavener Haus der Jugend.

Der Film „Der lange Atem“ dokumentiert, wie in den 1950er Jahren die Wiederbewaffnung Westdeutschlands mit Lügen und undemokratischen Methoden gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Berichte des Remilitarisierungsgegners Oskar Neumann, der während der Nazizeit im Konzentrationslager eingesperrt war. Wochenschauausschnitte, Fotos und Tonaufnahmen versetzen den Zuschauer in die Atmosphäre der 50er Jahre.
Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit mit dem Filmemacher Christoph Boekel zu diskutieren.
Der Film war Boekels Abschlussarbeit an der Münchener Filmhochschule 1981. Im Anschluss verbot die Hochschule das öffentliche Zeigen des Films.

Buchvorstellung Fabian Scheidler – Friedenstüchtig (Interview und Diskussion)

20. Februar 2026

Auf Einladung von DiEM25 und dem Bremer Friedensforum gastiert der freie Journalist und Autor Fabian Scheidler („Das Ende der Megamaschine“ u.a.) in Bremen, um über sein aktuelles Buch „Friedenstüchtig – wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen“ und Strategien gegen die immer mehr um sich greifende, fatale Kriegslogik zu debattieren. Scheidlers Analysen zeichnen sich durch profunde Recherche, sprachliche Klarheit und eine große Kenntnis historischer, philosophischer und ökonomischer Zusammenhänge aus.

Weitere Informationen hier.

https://bremerfriedensforum.de/wp-content/uploads/2026/02/2026-02-09-Friedenstuechtig-Feder-Druck_A5_Seite-1.jpg

30. Januar, Jahrestag der Machtübergabe an die Nazis – das war unsere Mahnwache auf dem Bremer Marktplatz

9. Februar 2026

Am Freitag, 30. Januar 2026, haben wir ab 16:00 Uhr auf dem Bremer Marktplatz (vor der Bürgerschaft) daran erinnert, dass an einem 30. Januar die Regierungsgeschäfte an Hitler mit einer Koalitionsregierung übertragen wurden und wie schnell sich daraus der Faschismus an der Macht entwickelte. Es wurde die letzte Rede des KPD-Abgeordneten Hermann Prüser am 5. März 1933 in der Bürgerschaft verlesen, bevor sie ihre Auflösung beschloss.

Der Redebeitrag von Stefan Heesch (mit der Rede von Hermann Prüser) ist hier und der nicht gehaltene Redebeitrag von Regine Albrecht hier nachzulesen. Der Redebeitrag vom Antiwehrpflichtkomitee wurde frei gehalten und ist deshalb nicht nachzulesen.

Das hier war unser Flugblatt.

Neue Ausgabe des „Bremer Antifaschist“ erschienen!

22. Januar 2026

Euch erwarten viele spannende Artikel und Veranstaltungshinweise.

Zu finden über den Reiter „BAF“ oder direkt hier.

Erinnern an die Bremer Räterepublik

22. Januar 2026

Sonntag, 08. Februar 2026 um 11:00 Uhr
auf dem Waller Friedhof

30. Januar – Jahrestag der Machtübergabe an die Nazis

22. Januar 2026

Am Freitag, 30. Januar 2026, werden wir ab 16:00 Uhr auf dem Bremer Marktplatz (vor der Bürgerschaft) daran erinnern, dass an einem 30. Januar die Regierungsgeschäfte an Hitler mit einer Koalitionsregierung übertragen wurden und wie schnell sich daraus der Faschismus an der Macht entwickelte. Es wird auch die letzte Rede in der freien Bürgerschaft verlesen.

Rund um den 27. Januar gibt es wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen, die in einem gedruckten Programm an zahlreichen Stellen in der Stadt nachgelesen werden können und natürlich auch auf der Homepage der Landeszentrale für politische Bildung zu finden sind: https://www.landeszentrale-bremen.de

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