Wissenschaft gegen Faschismus – Aufruf
3. Juni 2026
Wissenschaft gegen Faschismus
3. Juni 2026
Aktuell findet eine bundesweite Kampagne der „Studis gegen Rechts“ in Kooperation mit den „Profs gegen Rechts“ statt.
Unter dem Titel „Wissenschaft gegen Faschismus“ (link) findet man ein recht breites Angebot an Veranstaltungen, die sich mit der Thematik in den unterschiedlichsten Fachgebieten auseinandersetzen. In der Rubrik „Unterstützer*innen“ findet man leider weder die Universität Bremen noch die Hochschule Bremen. Es finden jedoch auch in beiden Institutionen Veranstaltungen statt.
Bremer Studies und Widersetzen gegen die AfD
Die Bremer Gruppe der Studis gegen Rechts organisiert im Rahmen des breiten Bündnisses Widersetzen Busse nach Erfurt am 4. Juli, um den dort stattfindenden Parteitag der AfD zu behindern.

Bustickets können im Buchladen Golden Shop, Fehrfeld, erworben werden. Weitere Verkaufsstellen werden folgen. Um die Kosten für alle Mitfahrerinnen und Mitfahrer im leistbaren Rahmen zu halten, werden zum einen wir vom VVN-BdA sie unterstützen, zum anderen werden sie durch Partys, Spendenaufrufe, etc. sich bemühen, das Geld aufzutreiben. Mehr Informationen finden sich hier.
Filmvorführung „Ich war 19“
22. Mai 2026
Unsere Filmreihe geht in die nächste Runde!
Am Sonntag, 14. Juni, zeigen wir den nächsten Film unserer Reihe „Widerstand hat Geschichte“ im Rahmen der Aktivitäten gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und der Kriegsmobilmachung.
„Ich war 19“
Regie: Konrad Wolf, 119 Min., Schwarz-Weiß, Spielfilm DEFA-Studio für Spielfilme, DDR 1967
In den Hauptrollen Jaecki Schwarz und Wassili Liwanow, gedreht in den Ateliers der DEFA in Babelsberg, sowie an diversen Originalschauplätzen in der Umgebung von Berlin, u.a. in den Neuen Kammern im Park Sanssouci in Potsdam.
Hauptperson des Films ist der 19-jährige Gregor Hecker, der als 8-Jähriger mit seinen Eltern aus dem faschistischen Deutschland nach Moskau emigriert war. Als Leutnant der Sowjetarmee kehrt er zurück, entdeckt Deutschland und die Deutschen zwischen dem 16. April und dem 3. Mai 1945.
Er trifft einfache Leute, Mitläufer, Rückversicherer, Überläufer, eingefleischte Faschisten, Antifaschisten.
Gelingt es, Wehrmachtssoldaten zur Desertion und zum Niederlegen der Waffen zu überreden?
Wie umgehen mit einem Wehrmachts-“Offizier vom Dienst“, der sich ordnungsgemäß bei „seiner vorgesetzten Dienststelle“ in sowjetische Gefangenschaft abmelden will?
In den Dörfern und Kleinstädten trifft Hecker auf die unterschiedlichsten Reaktionen seiner einstigen Landsleute. Ihm und seinen sowjetischen Vorgesetzten öffnet sich zwar ein differenziertes aber dennoch unverständliches Bild von der Zivilbevölkerung. Genau dies macht den Film bemerkenswert.
Er lässt erahnen, wie schwierig es war, den Schwur der Häftlinge des KZ Buchenwald nach ihrer Selbstbefreiung umzusetzen: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“
„Ich war 19“ wurde von führenden Filmhistorikern und –journalisten im Verbund Deutscher Kinematheken ausgewählt als einer der 100 wichtigsten deutschen Filme aller Zeiten.
Sonntag, 14. Juni 2026, 16 Uhr, Zion Theatersaal, Bremen, Kornstr.31 (Eingang Kantstraße).
Der Eintritt ist frei.
Einen Trailer zum Film gibt es hier.
Drei Bremer Lebenswege zwischen Verfolgung, Verantwortung und Neubeginn – szenische Lesung „Karrieren in Bremen nach 1945“
25. April 2026
Drei Bremer Lebenswege zwischen Verfolgung, Verantwortung und Neubeginn
Freut euch auf eine spannende Zeitreise durch die Bremer Geschichte: Die Ausstellung erzählt von drei Menschen, deren Lebenswege kaum unterschiedlicher sein könnten – und doch alle eng mit Bremen verbunden sind.
Zu entdecken sind:
Kurt A. Becher (1909–1995), einst SS-Offizier, der nach 1945 als Unternehmer zu Reichtum und Einfluss gelangte.
Käthe Popall (1907–1984), Widerstandskämpferin, erste Bremer Senatorin nach dem Krieg und engagierte Frauenrechtlerin.
Alfred Ries (1897–1967), jüdischer Emigrant, Diplomat und Präsident von Werder Bremen, der nach seiner Rückkehr viel zur Bremer Nachkriegsgeschichte beitrug.
Eintritt: 18 Euro / Ermäßigt: 10 Euro
Filmvorführung „Die Wunderwaffe“
25. April 2026
Unsere Filmreihe geht in die nächste Runde!
Kranzniederlegung zu Ehren der Toten aus der Sowjetunion
25. April 2026
8. Mai – Jahrestag des Sieges über das faschistische Deutschland
25. April 2026
6. Mai: Erinnern an die Bücherverbrennungen im faschistischen Deutschland 1933
25. April 2026
Komm heraus zum 1. Mai – Bremen
25. April 2026
Komm heraus zum 1. Mai – Bremerhaven
25. April 2026








