Gemeinsam an die Opfer erinnern, gemeinsam gegen Unmenschlichkeit und Rassismus kämpfen

2. März 2025

8. März 2025, 11 Uhr, Kulturzentrum Schlachthof

Auf dem Gelände des alten Bremer Schlachthofs laufen viele Spuren der nationalsozialistischen Verfolgung der Sinti und Roma zusammen. Etwa 270 Sinti und Roma aus Nordwestdeutschland wurden am 8. März 1943 dort gesammelt und anschließend ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert.
Vor 30 Jahren, am 9. März 1995, weihten der Bremer Sinti Verein und die Freie Hansestadt Bremen vor dem Kulturzentrum Schlachthof eine Gedenktafel ein, die an die insgesamt 500 000 Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma erinnert. Seitdem treffen sich die Bremer Sinti und Roma sowie ihre Freund*innen jedes Jahr am 8. März dort, um der Ermordeten zu gedenken und die Lebenden zu mahnen, ›Unmenschlichkeit und Rassismus entgegenzutreten‹, wie es auf der Tafel heißt. Eine Forderung, die heute so aktuell ist wie seit 1945 nicht mehr.
Auf der diesjährigen Gedenkfeier stehen die Erfahrungen der Angehörigen der 2. und 3. Generation im Mittelpunkt. Aufgewachsen in traumatisierten Familien erleben sie heute, wie wieder Feindseligkeit gegen Minderheiten geschürt wird und alte Ängste bei ihnen wiederbelebt werden.

Stolperstein-Aktion der Jusos Bremerhaven vom 14. bis 16. Februar 2025

3. Februar 2025

Kopie eines Aufrufs der Jungsozialist*innen Bremerhaven:

In Bremerhaven liegen 154 Stolpersteine, die an die Opfer des NS-Regimes erinnern.

WIR WOLLEN DARAN ERINNERN!
Eine Karte vom Magistrat mit allen Stolpersteinen in Bremerhaven findest Du hier:
Wenn Du Fragen hast, wende Dich bitte an melvin.steitz@jusos-bremen.de.

AFD – Die Umsturzpartei, Veranstaltung mit Andrea Röpke

3. Februar 2025

80 Jahre nach der Befreiung vom deutschen Faschismus ebnet Friedrich Merz den neuen Nazis den Weg. FDP und BSW machen mit.

3. Februar 2025

+++ Pressemitteilung +++

Es ist höchste Zeit: Alle gemeinsam gegen den Faschismus und Kollaboration – alle gemeinsam auf die Straße!
AfD-Verbot – jetzt!

Bremerhaven bleibt bunt!

31. Januar 2025

Nie wieder!

30. Januar 2025

Am 30. Januar 1933, genau heute vor 92 Jahren ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler.

Den damaligen Faschisten standen Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten und viele andere stolz entgegen, doch traditionelle Konservative wie Paul von Hindenburg oder Franz von Papen glaubten fälschlicherweise, sie kontrollieren zu können und machten sich so zu ihren „Steigbügelhaltern“.

Der vom faschistischen Deutschland ausgelöste zweite Weltkrieg hat 60 Millionen Menschen das Leben gekostet. 

Mit einer kleinen Aktion beim Bahnhof Vegesack am 30. Januar haben wir daran erinnert, dass Hitler kein Betriebsunfall war, sondern dass handfeste ökonomische Interessen hinter ihm standen. Auch am Krieg verdienten einige gut, darunter auch die Lürssen-Werft in Bremen-Nord. In dem Flugblatt, das wir den Passanten angeboten haben, haben wir dazu informiert. Eye Catcher war wieder unser großes Transparent mit dem Schwur von Buchenwald. 

Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ jetzt in Bremerhaven!

30. Januar 2025

Die VVN-BdA Bremerhaven zeigt vom 27. Januar 2025 bis zum 7. Februar 2025 die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ in den Räumen des Schulzentrums Carl-von-Ossietzky.


Die Eröffnung der Ausstellung fand geschichtsträchtig am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Genau vor 80 Jahren, am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Er ist seit 2005 von der UNO auch zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt worden.


Schulzentrums Carl-von-Ossietzky
Georg-Büchnerstr. 5
27574 Bremerhaven
Raum 138


Öffentlich zugänglich vom 27.01. bis zum 07.02.2025
Öffnungszeiten 10.00 Uhr – 15.00 Uhr und nach Absprache
Gruppen, bitte anmelden bei:
Wilfried Krallmann-Hansen [casaburro@googlemail.com / 017620433879] oder
Joachim Krauss [Krauss_joachim@t-online.de / 01715313407]

Neofaschismus in Deutschland

14. Oktober 2024

Die Ausstellung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) eröffnet in Bremen!

22. Oktober – 8. November 2024 in der Volkshochschule Bremen, Bambergerhaus, geöffnet Mo-Fr 08:00-18:00 Uhr und Sa 09:00-15:00 Uhr

Zur Eröffnung am 22. Oktober um 17:00 Uhr sprechen Antje Grotheer, Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft, und Thomas Willms, Geschäftsführer der Bundesorganisation der VVN-BdA und wesentlicher Macher der Ausstellung.

Führungen durch die Ausstellungen können für Gruppen in gewissem Umfang durchgeführt werden. Anmeldungen bitte per E-Mail an [bremen@vvn-bda.de].

Im Rahmen der Ausstellung zeigen wir am Dienstag, 29. Oktober, 20 Uhr, in Kooperation mit dem Kino City 46 den Film „Nacht und Nebel“ (Originaltitel: Nuit et brouillard) F 1955, Regie: Alain Resnais, Musik: Hans Eisler; Text: Paul Celan. Der Eintritt ist frei.
Näheres zum Film ist hier zu finden: https://www.city46.de/programm/oktober-2024

Am 07. November, 19 Uhr findet der Vortrag „Strategien und Netzwerke der extremen Rechten“ der recherche-nord in der VHS statt.

In diesem Vortrag werden die Strukturen der extremen Rechten in Norddeutschland beleuchtet. Es wird Bezug genommen auf bundesweite sowie transnationale Strategien und diese anschaulich erläutert. Der Vortrag bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und Netzwerke und richtet sich an alle, die sich kritisch mit diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema auseinandersetzen möchten.

In der Höhle des Löwen: Französische Kriegsgefangene und zivile Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg

14. Oktober 2024

Vortrag über Zwangsarbeit von Franzosen im Zweiten Weltkrieg in Bremen und Bremerhaven

im Rahmen der Ausstellung: Verschleppt. Versklavt. Vergessen? Zwangsarbeit in Bremen 1939-1945

Vortrag der Volkshochschule in Kooperation mit dem Stadtarchiv

 

Der Einsatz von französischen Kriegsgefangenen und zivilen Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs wurde in Frankreich lange Zeit tabuisiert und in Deutschland verdrängt. Sie waren Teil jenes Arbeitskräfteheeres aus allen besetzten Ländern, die als Ersatz für die eingezogenen deutschen Soldaten die Kriegswirtschaft aufrechterhalten mussten. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen ihre Rolle als Opfer und Faustpfand der Staatskollaboration zwischen Hitler und Pétain, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen und ihre Wahrnehmung der Deutschen im Krieg. Erst 2008 erkannte die französische Regierung sie als Opfer von Zwangsarbeit in Nazi-Deutschland an. Die deutsche Stiftung zur Entschädigung von Zwangsarbeit schließt sie bis heute aus.

Helga Bories-Sawala, emeritierte Professorin für französische Sozialgeschichte an der Universität Bremen, hat eine Studie zu ehemaligen französischen Kriegsgefangenen und zivilen Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs verfasst. Diese basiert auf Archivrecherchen in Bremen und Paris, der Auswertung der Bremer Meldedatei und fast 30 Interviews mit Zeitzeugen.

 

 

Antifaschistische Stadtrundfahrt

15. August 2024

Die VVN.BdA Bremerhaven bietet eine antifaschistische Stadtrundfahrt mit dem eigenen Fahrrad an.
Treff ist am 24.08. um 11.00 Uhr an der Humboldtschule (Schillerstr. 87 in Bremerhaven Geestemünde).

Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden und führt von den Orten des NS Terrors in Geestemünde zum Hafen.
Anmeldungen unter jokrauss5@gmail.com

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