25. April 2026
8. Mai, 11 Uhr
Am Jahrestag des Sieges über das faschistische Deutschland und des Endes des 2. Weltkriegs in Europa findet in Bremen am Mahnmal an der Reitbrake in Oslebshausen eine Kundgebung mit Kranzniederlegung statt.
Für die VVN-BdA Bremen wird Ulrich Stuwe dort sprechen.
Es geht an der Reitbrake immer noch darum, ob dort eine Bahnwerkstatt gebaut wird und ob und wie ein würdiger Erinnerungsort an die vielen toten Kriegsgefangenen, die dort begraben waren, gestaltet wird.
25. April 2026

Im Zeitraum März bis Oktober 1933 organisierten diverse faschistische Organisationen in Deutschland Bücherverbrennungen. Höhepunkt waren die Verbrennungskationen am 10. Mai in Berlin und 18 weiteren Universitätsstandorten.
Für die Nazis waren diese Inszenierungen Teil ihrer Kampagne „Aktion wider den undeutschen Geist“ mit den bekannten tödlichen Folgen.
In Bremerhaven fand die Bücherverbrennung am 6. Mai 1933 statt.
Zur Erinnerung daran lesen Bremerhavener Bürgerinnen und Bürger am 6. Mai 2026, 14.30 – 16.30 Uhr, im Historischen Museum Bremerhaven Texte „verbrannter“ Autoren.
Veranstalter der Lese-Aktion sind:
Aktionsbündnis gegen Rechts – Bremerhaven bleibt bunt, Omas gegen Rechts- Bremerhaven und Umzu, VVN-BdA, Historisches Museum Bremerhaven
25. April 2026
Am 1. Mai rufen die im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften in Bremerhaven und Bremen zu Demonstrationen auf, an denen wir als VVN-BdA uns in unterschiedlicher Form beteiligen.
Bremen: Demonstration und Kundgebung mit anschließendem „Familienfest auf dem Domshof“
Treffpunkt ist um 10:45 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Weserstadion
Die Demonstration geht von dort bis zum Domshof, wo um 12 Uhr die Kundgebung beginnt.
Es sprechen:
Martin Burkert, stv. Vorsitzender der EVG
Christian Wechselbaum, Vorsitzender des DGB Bremen
Ute Buggeln, Geschäftsführerin der IG Metall Bremen
und es gibt „weitere Beiträge aus den Gewerkschaften“.
Ab 13 Uhr findet dann ein Familienfest mit Kinderprogramm statt.
25. April 2026
Am 1. Mai rufen die im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften in Bremerhaven und Bremen zu Demonstrationen auf, an denen wir als VVN-BdA uns in unterschiedlicher Form beteiligen.
Bremerhaven: Demonstration und Kundgebung mit anschließendem „Maifest mit DJ Performance“
Treffpunkt ist um 10 Uhr das Gewerkschaftshaus in der Hinrich-Schmalfeldt-Str. 31b
Die Demonstration geht zum Theodor-Heuss-Platz, wo um 11 Uhr die Kundgebung beginnt.
Es sprechen:
Nicole Simons, stv. Bundesvorsitzende der IG BAU
Onus Kocaaga, kurdisch-deutscher Freundschaftsverein
Marvin Breier, ver.di-Jugend
31. März 2026
Der SPIEGEL schreibt: „Bei der Bundeswehr waren im vergangenen Jahr so viele Soldatinnen und Soldaten bei Dienstantritt erst 17 Jahre alt wie noch nie zuvor. Insgesamt waren es 3131 Rekrutinnen und Rekruten, ein Anstieg von mehr als tausend Minderjährigen im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der Linken hervor, die dem SPIEGEL vorliegt. Der Anteil der Minderjährigen lag demnach 2025 bei 12,5 Prozent aller neu eingestellten Soldatinnen und Soldaten.
Seit Erfassung der Daten 2011 lag dieser Wert noch nie so hoch. Bereits in den Jahren 2023 und 2024 waren jeweils neue Höchstwerte bei der Einstellung minderjähriger Rekrutinnen und Rekruten aufgestellt worden.“
Der Spiegel-Artikel ist hier verlinkt.
30. März 2026
Unsere Filmreihe geht in die nächste Runde!
In seinem Gedicht „Der anachronistische Zug oder FREIHEIT UND DEMOCRACY“ beschreibt Bertolt Brecht 1947, was zwei Jahre später im Westen des Nachkriegsdeutschlands passieren wird. 1980 bringt Brechts Gedicht die Zustände zum Tanzen.
Denn anlässlich der Kanzlerkandidatur von Franz Josef Strauß bricht ein Zug aus Militärlastwagen, Luxuslimousinen, Motorrädern und vielen Menschen in Sonthofen auf und zieht über 3.300 Kilometer durch die ganze BRD nach Bonn. Er stellt dar, wie aus den „Freiheit und Democracy“-Fordernden von 1947 die Strauß’sche „Sammlungsbewegung zur Rettung des Vaterlands“ georden war. Der Film dokumentiert diese Aktion.
Der Film:
1981-1988 / 141 min (mit einer Pause zwischen Akt 2 +3 ) / Dokumentfilm München
Regie: Thomas Schmitz-Bender & Peter Voigt
Einführung: Agitproptruppe Roter Pfeffer
Mehr Infos zum Film und Franz Josef Strauß hier
Der Flyer zu unsere Filmreihe hier
Fotos zum Film gibt es hier
Der Eintritt ist frei, Spenden werden aber gerne entgegengenommen
30. März 2026
Am Samstag, 4. April, nehmen wir selbstverständlich am Bremer Ostermarsch teil!
Hauptredner ist in diesem Jahr Christoph Butterwegge, in Bremen wohlbekannt als Sozial- und Politikwissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt Soziale Ungleichheit. 3 Jahre lang war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bremischen Stitrung für Rüstungskonversion und Friedensforschung tätig.
21. Februar 2026
Filmveranstaltung im Bremer Kino City46 / Kommunalkino.
Der Film „Der lange Atem“ dokumentiert, wie in den 1950er Jahren die Wiederbewaffnung Westdeutschlands mit Lügen und undemokratischen Methoden gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Berichte des Remilitarisierungsgegners Oskar Neumann, der während der Nazizeit im Konzentrationslager eingesperrt war. Wochenschauausschnitte, Fotos und Tonaufnahmen versetzen den Zuschauer in die Atmosphäre der 50er Jahre.
Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit mit dem Filmemacher Christoph Boekel zu diskutieren.
Der Film war Boekels Abschlussarbeit an der Münchener Filmhochschule 1981. Im Anschluss verbot die Hochschule das öffentliche Zeigen des Films.
Am Tag darauf, am 13. März, läuft der Film in Bremerhaven, ebenfalls mit Christoph Boekel.
Weitere Informationen auf dem Flyer.

20. Februar 2026
Filmveranstaltung im Bremerhavener Haus der Jugend.
Der Film „Der lange Atem“ dokumentiert, wie in den 1950er Jahren die Wiederbewaffnung Westdeutschlands mit Lügen und undemokratischen Methoden gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Berichte des Remilitarisierungsgegners Oskar Neumann, der während der Nazizeit im Konzentrationslager eingesperrt war. Wochenschauausschnitte, Fotos und Tonaufnahmen versetzen den Zuschauer in die Atmosphäre der 50er Jahre.
Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit mit dem Filmemacher Christoph Boekel zu diskutieren.
Der Film war Boekels Abschlussarbeit an der Münchener Filmhochschule 1981. Im Anschluss verbot die Hochschule das öffentliche Zeigen des Films.
20. Februar 2026
Auf Einladung von DiEM25 und dem Bremer Friedensforum gastiert der freie Journalist und Autor Fabian Scheidler („Das Ende der Megamaschine“ u.a.) in Bremen, um über sein aktuelles Buch „Friedenstüchtig – wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen“ und Strategien gegen die immer mehr um sich greifende, fatale Kriegslogik zu debattieren. Scheidlers Analysen zeichnen sich durch profunde Recherche, sprachliche Klarheit und eine große Kenntnis historischer, philosophischer und ökonomischer Zusammenhänge aus.
Weitere Informationen hier.
