[metaslider id="6759"]

Krieg der Erinnerungen

4. Januar 2017

Vom heimatlichen Ahrensbök über New York nach Auschwitz und zurück führt die Spurensuche Jörg Wollenberg nach seiner eigenen Vergangenheit und zugleich nach verpassten Gelegenheiten für einen Neubeginn nach der Befreiung vom Faschismus. Zu seinem 80. Geburtstag beschenkt er seine Freunde und sich selbst mit der Umsetzung eines über Jahrzehnte gewachsenen Buchprojekts. Der erste Band soll Ende Januar, der zweite im März vorliegen. Ein beigefügter USB-Stick enthält Ausstellungszeitungen und Videointerviews mit Zeitzeugen, Männern und Frauen des Widerstands. Die Titelblätter schmücken Portraitzeichnungen von Frans Masereel, übereicht von Theo Pinkus, und Theodor Lessing aus der Hand Alfred Hrdlickas. Der 500 Seiten umfassende Doppelband spiegelt die Wirkung Jörg Wollenbergs wieder, sein Engagement in der Weiterbildung bei Volkshochschule und Gewerkschaft, die Orte seiner Tätigkeit, Bielefeld, Göttingen, Hannover, Nürnberg, Bremen, sein tiefgefächertes gesellschaftspolitisches Engagement, seine fortdauernde Begegnung mit Zeitzeugen in Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Griechenland und Polen. Vor allem aber unterstreicht sie sein Anliegen, zu verdeutlichen, welche Ideen aus vorfaschistischer Zeit in die Neuordnung der entstehenden westlichen Bundesrepublik einflossen und welche Wege des Widerstands im aufkommenden Kalten Krieg verschüttet wurden. Ausgerechnet der Staatsrechtler Carl Schmitt, der ideologische Wegbereiter des völkischen Nationalismus, wurde in der Adenauerzeit Vorkämpfer eines konservativen Roll-back.
Jörg Wollenberg erinnert an die „Zeitung der Jungen Generation“, in der sich 1945/49 Linkskatholiken wie Theo Pirker, Burkhard Lutz und Ernst Schuhmacher mit der Rolle ihrer Väter auseinandersetzten. Er erinnert an den Teil der Kriegskindergeneration, die gegen das Vergessen-machen der braunen Vergangenheit ankämpfen. Im „Krieg der Erinnerungen“ setzt er sich mit den „verpassten Chancen“ auseinander, den Plänen verschiedener Widerstandsgruppen für eine „Neuorientierung“, so z.B. mit der Heidelberger „Aktionsgruppe zur Demokratie und zum freien Sozialismus“. Er erinnert an die Hoffnung auf die Einheit der Arbeiterbewegung, an das Buchenwalder Manifest (nicht an den Schwur von Buchenwald!). Vehement fordert Jörg Wollenberg den Schlussstrich-Bemühungen und einer Relativierung des Ausrottungsprogramms des Nazireiches entgegenzutreten, die er in einer Europäisierung und Historisierung des 20. Jahrhundert entdeckt. Zweifel an der deutschen Kriegsschuld durch rückwärtsgewandte Interpretationen des Ersten Weltkriegs, Ernst Noltes Behauptung, die „braune Revolution von 1933“ sei bloß die Antwort auf die Oktoberrevolution, oder die Gleichsetzung von Hitler und Stalin sieht er als Vorboten einer Verdrängung der Singularität von Auschwitz. Vehement prangert Jörg Wollenberg den denunziatorischen Umgang der bundesdeutschen Historikerzunft mit der Rolle der „Funktionshäftlinge“ in den KZ an. Mit Fritz Stern warnt er vor einem „Verlust der Erinnerung“, auch an die überlebenden Emigranten, die sich „am Aufbau eines neuen Deutschland beteiligten“. Er warnt vor dem „Radikalismus der Mitte“ in der aufkommenden „Entfremdungsdebatte“ um eine „deutsche Leitkultur“.
Jörg Wollenberg, Krieg der Erinnerungen. Von Ahrensbök über New York nach Auschwitz und zurück. Eine Spurensuche, 2 Bände, 500 Seiten, Sujet Verlag Bremen Jan./März 2017, 50.- Euro. Bestellungen per email an wollenberg@uni-bremen.de, Überweisung auf das Konto Jörg Wollenberg, IBAN DE45 2905 0101 0012 138681, BIC SBREDE22XXX

Von wegen sicher

12. Dezember 2016

Sichere Herkunftsstaaten in der Balkanregion? Vortrag und Gespräch mit Tamara Baković-Jadžić (Belgrad) u.a. Mittwoch, 15. Februar 2017, in Bremen
Nachdem Bundestag und Bundesrat im Herbst 2014 und 2015 die Länder des Balkans zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt haben, werden nicht nur AsylbewerberInnen aus diesen Ländern, viele von ihnen Roma, als AntragstellerInnen zweiter Klasse behandelt. Die Asylverfahren sind verkürzt, die Anträge werden zu fast 100 Prozent abgelehnt, sie werden in speziellen Lagern untergebracht, mit verschärfter Residenzpflicht und ohne Taschengeld. Gleichzeitig hat diese Regelung dramatische Folgen für über 20.000 Roma, die infolge des Kosovokonflikts 1999 nach Deutschland geflohen sind und seitdem mit einem Duldungsstatus in Deutschland leben. Ihnen droht nun die Abschiebung, in mehreren Bundesländern nimmt die Zahl der Abschiebungen bereits seit Monaten deutlich zu.
In diesem Kontext sind nicht nur die Praxis der Kettenduldung ohne Aufenthaltsperspektive sowie die menschenunwürdige Abschiebepraxis von langfristig geduldeten Flüchtlingen kritikwürdig. Die Abgeschobenen erwartet im Kosovo oder Serbien eine Lebensrealität, die von massiver Ausgrenzung und Diskriminierung in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen geprägt ist. Nicht ohne Grund versuchen viele Roma dieser Marginalisierung durch Migration zu entkommen.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlicht im Herbst 2016 eine Broschüre, die leicht verständlich die zentralen Argumente für die Festschreibung sicherer Herkunftsstaaten widerlegen und Alternativen aufzeigen soll. Dabei werden sowohl asylrechtliche und migrationspolitische Kritikpunkte vorgebracht, aber auch auf die Lebensumstände und die massive Diskriminierung und Marginalisierung der Roma im Balkan Bezug genommen. Die Lebenssituation geduldeter Roma in Deutschland, wie auch die Folgen der Anwendung der sicheren Herkunftsstaaten-Regelung, u.a. die massiv zunehmenden Abschiebungen von Roma, sollen ebenso thematisiert werden. Ziel ist es, eine interessierte Öffentlichkeit in Deutschland über die Folgen dieser Aushöhlung des Asylrechts zu informieren und Unterstützung für Alternativen in der Asyl- und Migrationspolitik zu gewinnen und gegen die inhumanen Abschiebungen in den Balkan zu mobilisieren, die derzeit von den Behörden in Deutschland vorbereitet und durchgeführt werden.
Im Winter 2016/2017 führt die Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Speakers-Tour in mehreren Bundesländern zur Vorstellung dieser Broschüre durch. Als Referentin aus Südosteuropa steht Tamara Baković-Jadžić (Medienportal Mašina, Forum Roma Srbije/Levi Samit Srbije) mit umfangreichen Kenntnissen zur Thematik, vor allem auch zur Lebenssituation und Diskriminierung von Roma in Serbien zur Verfügung. Dazu kommt voraussichtlich eine AktivistIn aus der Roma-Selbstorganisation in der Region.
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen, in Zusammenarbeit mit weiteren Initiativen.

Ausstellung Die Kinder vom Bullenhuser Damm

12. Dezember 2016

Ausstellung Die Kinder vom Bullenhuser Damm 1. – 24. Feb. 2017 im G H Buergerhaus Vegesack
Eröffnung am Mittwoch 1. Februar 17 um 11 Uhr, Öffnungszeiten Mo-Fr 9 – 20 Uhr, Führung für Schulklassen + 19 Uhr, Anfragen/Kontakt 0421-662115 (Gerd Meyer) web: www.friedensschule-bremen.de Mail: gerdmeyer@friedensschule-bremen.de Tel.: 01520-8893914, ein Projekt der Internationalen Friedensschule Bremen.
Gedenkkonzert (in Planung) mit szenischer Lesung, „Choriginell“ (Bremen) unter der Leitung von Wilhelm Torkel

Kostenlose Museumsbesuche für Geflüchtete

12. Dezember 2016

An jedem ersten Sonnabend im Monat gibt es in der Kunsthalle ab 14 Uhr für Geflüchtete mit Begleitung freien Eintritt. Wechselnde Themen, Übersetzung (nach vorheriger tel. Anfrage) arabisch, farsi, engl., frz. Nach der Stunde Führung kann bis Ende der Öffnung dageblieben werden.
Das Gleiche gilt für den letzten Dienstag im Monat im Fockemuseum. Vorher bitte Anrufen, auch wegen der Sprachen.

Bremer Friedensforum

12. Dezember 2016

Treffen Bremer Friedensforum: jeden ersten Donnerstag im Monat um 18.30 Uhr in der Villa Ichon, Goetheplatz 4
Jeden Donnerstag, 17 bis 18 Uhr, Mahnwache Bremer Friedensforum, Marktplatz
Jeden dritten Freitag im Monat, 12 bis 13 Uhr, Mahnwache gegen die Rüstungshochburg Bremen an der Domsheide (in Höhe von Hausnummer 8)
Jeden Freitag, 17 Uhr, Kundgebung der „Nordbremer Bürger gegen Krieg“, Bremen-Vegesack, Gerhard-Rohlfs-Straße/Breite Straße
Weitere Termine aus der Friedensbewegung: http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

„Deutsche Pop Zustände – Eine Geschichte rechter Musik“

3. Dezember 2016

Der Dokumentarfilm über das Zusammenspiel von Popkultur und rechter Ideologie
zeigt die Entwicklung nazionalistscher Musik seit den späten 1970er Jahren in
Deutschland.

Mi. 7.12.2016, um 20 Uhr,
im City46, Eintritt frei

SPD OV Findorff
In Kooperation mit dem
City46 / Kommunalkino Bremen e.V.
Birkenstr. 1, 28195 Bremen

„Seit Beginn der 2000er nutzt die rechte Szene die Musik, um Jugendliche in ihre
Bewegung zu ziehen.
An der Art ihrer Musik ist zu hören, wie stark sich rechte Bands dafür am ursprünglich
linken Punkrock wie z.B. von den Sex Pistols bedienen. Dietmar Post
und Lucia Palacios ergründen in ihrer Dokumentation die sich immer weiter auflösende
Grenze zwischen Mainstream und rechtem Gedankengut in der Musik. Persönlichkeiten
wie der Sänger Philipp Burger (Frei.Wild), der Bielefelder Sozialforscher
Wilhelm Heitmeyer, Buchautor Henryk Gericke („Ostpunk“) oder ein Aussteiger
der rechten Szene wurden interviewt, um der rechten Musikszene auf
den Grund zu gehen.
D 2015, Regie: Dietmar Post, Lucia Palacios,
81.Min

Im Anschluss an den Film möchten wir mit
Ihnen und den Gästen
– Jan Raabe
Protagonist des Films
– Dennis Rosenbaum
VAJA e.V. – Akzeptierende Jugendarbeit mit rechten Cliquen
diskutieren.

Vom Schlachthof nach Auschwitz

3. Dezember 2016

Freitag, 09.12.2016 Beginn: 16:00 Uhr
Ort:
Kulturzentrum Schlachthof

Raum:
Foyer und Magazinboden

Eine Veranstaltung vom Landesverband der Sinti und Roma Bremen. Mit Ausstellungseröffnung, Kranzniederlegung an der Gedenktafel, Film „A people uncounted – the untold story of the roma“, Podiumsgespräch, Musik vom Armando Balke Ensemble

Am 16.12.1942 verfügte Himmler im „Auschwitz Erlass“ die Deportation und Ermordung der Sinti und Roma Europas mit der Einweisung in die verschiedenen Konzentrationslager. Dazu zählte auch das sogenannte „Zigeunerlager“ in Auschwitz-Birkenau. Dieser Tag wurde auf Initiative des Landes Bremen 1983 zum nationalen Gedenktag erklärt. In Bremerhaven gedenken die Sinti und Roma seit Jahren an diesem Tag der Opfer unter ihren Angehörigen – in diesem Jahr erstmals auch in Bremen: am 9. Dezember im Kulturzentrum Schlachthof, wo eine Gedenktafel an die von diesem Platz aus 1943 nach Auschwitz deportierten Sinti und Roma erinnert. Der Landesverband der Sinti und Roma Bremen nimmt diesen Tag auch zum Anlass, über die Geschichte und aktuelle Situation der Sinti und Roma in Europa und insbesondere in Bremen zu informieren.

16 Uhr: Ausstellungseröffnung zur Geschichte der Sinti und Roma im Land Bremen mit einführenden Worten von Dardo Balke, anschl. Musik, Kaffee und Gespräche
17 Uhr: Kranzniederlegung an der Gedenktafel

17:30 Uhr: Film „A people uncounted – the untold story of the roma“

19 Uhr: Podiumsgespräch, anschl. Musik vom Armando Balke Ensemble

Landesverband der deutschen Sinti und Roma in Bremen und Bremerhaven, in Kooperation mit dem Kulturzentrum Schlachthof, gefördert von: Partnerschaft für Demokratie.

Eintritt frei!

Veranstalter:
Kulturzentrum Schlachthof

Verleihung des Friedenspreises 2016

29. November 2016

Einladung zur Teilnahme
Verleihung des Friedenspreises 2016
an die Preisträger
Die Initiativen
Baracke 27 ( im Verein Geschichtslehrpfad Lagerstrasse)
und
Baracke Wilhelmine ( im Heimatverein Neuenkirchen)

In beiden Vereinsinitiativen leisten engagierte Bürger, z.T. seit
den 90er-Jahren, ehrenamtlich eine herausragende
Geschichtsaufarbeitung im Zusammenhang der Dokumentation des
unmenschlichen Sterbens und Leidens von ZwangsarbeiterInnen
beim Bau des NS- Rüstungsprojektes U-Bootbunkerwerft `Valentin`
Durch die kontinuierliche und persönlich geprägte Arbeit im Sinne
einer internationalen Versöhnungs- und Friedensarbeit, haben die
Mitarbeiter der Initiativen in den Vereinen dazu beigetragen, eine
kollegiale und freundschaftlich verbundene Netzwerkarbeit aufzubauen.
Die Mitglieder der Internationalen Friedensschule danken den
MitarbeiterInnen in den Initiativen. Wir hoffen auf eine weitere gute
Zusammenarbeit .
Donnerstag, den 8. Dezember 2016 um 17 Uhr
im G H Bürgerhaus Vegesack
im Foyer / am Mahnmal `Der unbekannte Deserteur`

Internationale Friedensschule Bremen
Kirchheide 49, 28757 Bremen
Tel. 0421 662115
Mail gerdmeyer@friedensschule-bremen.de
Web www.friedensschule-bremen.de
Internationale Friedensschule Bremen
Ort der Begegnungen der Generationen und Kulturen
Ein Projekt im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus
Bisherige Programmplanung
17 Uhr00 Musikbeitrag Aline Barthelemy
internationale Friedenslieder
Gitarre / Gesang
17Uhr05 Begrüssung Vertreter des G H Bürgerhauses
(angefragt)
Laudatio Vertreter der Friedensschule
und Übergabe
des` Franco-Paselli-Friedenspreises`
Antwortreden Vertreter der Initativen/Preisträgervereine
17Uhr30 Abschlusslied Aline Barthelemy
Anschliessend
GEMEINSAME Kaffeetafel mit den Preisträgern und den Gästen
im `Treffpunkt` – Cafe des Bürgerhauses

Trump ante portas

19. November 2016

…Die kapitalistischen Eliten in den USA wollten einfach nicht wahrhaben, dass sich zwischen ihnen und großen Teilen der Bevölkerung eine große Entfremdung breitgemacht hat, die sich irgendwann politisch entladen würde. Zwei Dinge sind es, die diese Entfremdung bewirken: Zunehmende soziale Unsicherheit und das Gefühl einer Bedrohung der eigenen Identität durch den Zustrom fremder Menschen, von Menschen, die noch ärmer sind als die Ärmsten im Lande, aber anders aussehen und einer anderen Kultur angehören. Donald Trump hat es verstanden, die Unzufriedenheit mit der eigenen Regierung in eine Richtung zu lenken, die für ihn, den Milliardär, und Seinesgleichen ungefährlich ist….
Die Entzauberung Donald Trumps wird nicht lange auf sich warten lassen, denn die Ursachen für den wachsenden Reichtum auf der einen Seite und die wachsende Armut auf der anderen bestehen ja weiter… Das eigentliche Problem sind die demokratischen Politiker, die sich blind stellen gegenüber dem Unbehagen und dem dumpfen Gefühl vieler Menschen, nicht ernst genommen zu werden, niemanden zu haben, der sich der eigenen Sorgen annimmt…
Artikelauszug BAF 12.16/01.17

Leere Räume

19. November 2016

Um den Umgang mit geraubten Eigentum in die Flucht getriebener oder in den Tod deportierter früherer jüdischer Besitzer ging es am 03.11.16 in einem Symposion in der Bürgerschaft. Hatte die TAZ Bremen bereits im Sommer eine Ausstellung mit den eingereichten Entwürfen für ein Mahnmal für den breitangelegten Raubzug gegen jüdisches Eigentum in der Bürgerschaft gestaltet, so sollte dies nun mit Vorträgen namhafter Wissenschaftler BremerInnen den neusten Stand der Erkenntnisse dazu vor Augen führen…
Johannes Beermann, Archivleiter am Fritz-Bauer-Instituts in Frankfurt/Main, verdeutlichte noch einmal anschaulich das Zusammenwirken von Behörden, Gerichtsvollziehern und Spediteuren bei der Beraubung vor und zu Kriegsbeginn. Systematisch wurde der Raubzug von Behördenseite geplant und ausgeführt, mit listenmäßiger Erfassung, mit systematischem Entzug des Eigentums über eine sogenannte Vermögensabgabe- und eine Reichsfluchtsteuer, über die Beschlagnahme jüdischen Eigentums von Besitzern, die ausgebürgert und in die Flucht getrieben oder in Vernichtungslager deportiert wurden und somit keinen Wohnsitz mehr in Deutschland hatten…
Henning Bleyl schilderte den Ausgangspunkt es Erinnerungsprojektes, mit dem in Bremen die Verstrickung von Behörden, Gerichtsvollziehern, Speditionen und Privatleuten an der Aneignung geraubten jüdischen Eigentums ins Bild gerückt werden sollte. Eindrucksvoll die Bilder mir Möbellagern, gefüllt mit Klavierflügel, Öfen, Badewannen. Bis zur Realisierung des Mahnmals ist noch ein gutes Stück Weges zu gehen…
Artikelauszug BAF 12.16/01.17

Ältere Nachrichten · Neuere Nachrichten