Das ganze Deutsche Reich steht heute gegen uns

17. Februar 2019

Sonntag, 24.03. um 19:30 Uhr Shakespeare Company, am Leibnizplatz,
„Das ganze Deutsche Reich steht heute gegen uns“, die Revolution 1918/19 in Bremen, Aus den Akten auf die Bühne, mit Studierenden der Universität Bremen

Am 9. November verkündete der Arbeiter- und Soldatenrat Bremens „Was hat sich ereignet? Nichts Geringeres als eine Revolution“. Wenige Tage später wurden reichsweit sozial-politische Reformen auf den Weg gebracht: uneingeschränktes Vereins- und Versammlungsrecht, Abschaffung der Zensur, Achtstundentag, allgemeines, gleiches und geheimes direktes Wahlrecht für Männer und Frauen. Nach einem überwiegend friedlichen Beginn der Revolution im November 1918 eskalierte nur knapp drei Monate später die Gewalt auch in Bremen, als die Division Gerstenberg zusammen mit dem Freicorps Caspari in die Hansestadt einmarschierte. Mindestens 83 Frauen, Kinder und Männer kamen während der Kämpfe am 4. Februar 1919 ums Leben. Einen Tag später informierte die von der Reichsregierung eingesetzte provisorische Regierung die Bevölkerung Bremens, dass alle Räte abgeschafft seien. Dokumente zur Reaktion des Bürgertums auf die Räterepublik und ihre Liquidierung am 4. Februar 1919 und die Wiederherstellung geordneter Verhältnisse – „Stacheldraht-Ostern“(!) – werden auf der Bühne zum Sprechen gebracht. Welche Positionen vertraten die männlichen Akteure in der Frage des Frauenwahlrechts? Wer kämpfte in dem Freikorps Caspari, und wieso wurde nach dem 4. Februar 1919 eine Stadtwehr aufgebaut? Die meist namenlosen zivilen Opfer sollen anhand einiger Fälle ein Gesicht bekommen.

Von Dachau nach Riga: Zur Erschießung von jüdischen Frauen und Kindern Anfang Dezember 1941 in Riga.

9. Februar 2019

Dienstag 26.03. um 19 Uhr in der Galerie im Bamberger, Volkshochschule Bremen: Von Dachau nach Riga: Zur Erschießung von jüdischen Frauen und Kindern Anfang Dezember 1941 in Riga. Unter ihnen auch Bremer und die Großmutter der Künstlerin Yardena Donig-Youner und der Großvater von Debby Gaynes. Ein wenig bekannter Blick auf die Wehrmachtsverbrechen im Spiegel der Nürnberger Nachfolgeprozesse von 1947/48

Buchvorstellung Stolpersteine im in Findorff, Walle, Gröpelingen

9. Februar 2019

Donnerstag, 28.03., um 20 Uhr, Stadtbibliothek West, Lindenhofstraße 53, Buchvorstellung Stolpersteine im in Findorff, Walle, Gröpelingen, biographische Spurensuche

Antifaschistische Radtour auf den Spuren des Schicksals der 1933 inhaftierten Gewerkschafter, Kommunisten und Sozialdemokraten

9. Februar 2019

Sonntag, 31.03. um 11 Uhr Volkshaus (Hans-Böckler-Straße/Auf dem Kamp) führt Angela Piplak (Kulturhaus Brodelpott) mit Claudia Vormann eine Antifaschistische Radtour auf den Spuren des Schicksals der 1933 inhaftierten Gewerkschafter, Kommunisten und Sozialdemokraten vom Volkshaus über Bürgermeister Deichmann-Straße, den früheren Spielplatz an der Nordstraße, Steffensweg und Waller Heerstraße/Ecke Gerdstraße, Bunker Admiralstraße zur Gedenktafel für die im KZ-Mißler-Inhaftierten in der Walsroder Straße. Dort erinnern wir um 13 Uhr im Anschluss an die Blumenniederlegung an die massenhafte Festnahme, Erniedrigung und Folterung organisierter Arbeiter durch die Nazis.

Ein anderer Blick auf die Todesmärsche von Auschwitz und Dachau

9. Februar 2019

Dienstag, 09.04. um 19 Uhr in der Galerie im Bamberger, Volkshochschule Bremen: Ein anderer Blick auf die Todesmärsche von Auschwitz und Dachau

mit Erinnerungen von KZ-Häftlingen, u.a. von Käthe Lübeck-Popall, nach 1945 Senatorin in Bremen, ergänzt um den Dokumentarfilm „Nacht und Nebel“, 1956 von Alain Resnais gedreht, Musik von Hanns Eisler. Dazu ein Brief von Heinrich Böll an Jean Cayrol, der den Text zum Film schrieb.

Finissage der Ausstellung A letter to Debbi

9. Februar 2019

Dienstag, 30.04. um 19 Uhr in der Galerie im Bamberger, Volkshochschule Bremen: Finissage der Ausstellung A letter to Debbie mit Berichten und Filmen von und über Verfolgung und Befreiung der Gegner des NS-Systems in Bremen von Julius Bamberger über Maria Krüger und Gustav Böhrnsen bis zu Karl Grobe, Heinz Kundel, Hermann Prüser u.a. (aus der „Dämmerstunden“ von VHS und Universität Bremen von 1978-1985 mit Zeitzeugen des Widerstands)

Spanischer Bürgerkrieg – Eine Spurensuche

9. Februar 2019

Spanischer Bürgerkrieg – Eine Spurensuche

Ausstellung von Klaus Hammer und Jörg Wollenberg zur Erinnerung an das Ende des Spanischen Bürgerkriegs vor 80 Jahren vom 08. Mai bis 18. Juni 2019 in der Bremer Volkshochschule

Eröffnung am Dienstag, 08.05. um 19 Uhr in der Galerie im Bamberger mit dem Schauspieler Rolf Becker und Jörg Wollenberg, musikalisch begleitet von Ralf Benesch und Uli Bösking mit den „Canciones Fuertes“ von Dos Ulises.

Dienstag, 04.06. um 19:00 Uhr in der Galerie im Bamberger, Volkshochschule Bremen: Führung durch die Ausstellung mit Vortag und Lesung von Gerald Schneider und Jörg Wollenberg:
Vom „Fluch der Zersplitterung“ zur „Flucht in den Krieg“ – Willy Brandt und die Familie Thomas und Heinrich Mann als Zeitzeugen des Spanischen Bürgerkriegs
Der damals 24jährige Willy Brandt hielt sich von Oslo kommend ab Februar 1937 in Barcelona auf, wo er als Verbindungsmann der SAP-Auslandsleitung den Kontakt zu den Linkssozialisten pflegte. Im Mai 1937 reiste er zurück nach Paris, um dort vor der erweiterten SAP-Partei-Leitung über die Situation im Spanischen Bürgerkrieg zu berichten. Zur selben Zeit befanden sich Erika und Klaus Mann mit Ernst Toller in Spanien und unterstützen die Aufrufe von Heinrich und Thomas Mann, der Republik zu helfen. Sie warnten davor, wegen der der blutigen Maiwoche von 1937 in Barcelona die Einheit der internationalen Arbeiterbewegung aufzukündigen.
Dienstag, 18.06. um 19:00 Uhr in der Galerie im Bamberger, Volkshochschule Bremen: Finissage der Ausstellung mit Gerald Schneider und Jörg Wollenberg: Guernica buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht“
Das notierte der verantwortliche, spätere Generalfeldmarschall Freiherr von Richthofen am 30.04.1937 in sein Tagebuch über die Zerstörung der Stadt Guernica – von Pablo Picasso durch sein berühmtes Bild zu einem Symbol des Schreckens moderner Kriegsführung erhoben. Die Soldaten der Legion Condor wurden hochgeehrt, während die deutschen „Rotspanienkämpfer“ von jeder Wiedergutmachung ausgeschlossen blieben.

„Der Schützengraben als Volkshochschule“

9. Februar 2019

Dienstag, 21.05. 19 Uhr in der Galerie im Bamberger, Volkshochschule Bremen: Führung durch die Ausstellung und Vortrag von Jörg Wollenberg mit Lesung von Texten durch Gerald Schneider zum Thema:

„Der Schützengraben als Volkshochschule“. Zur Schul- und Bildungsreform im Spanischen Bürgerkrieg.

Führung durch die Ausstellung mit Vortag

9. Februar 2019

Dienstag, 04.06. um 19 Uhr in der Galerie im Bamberger, Volkshochschule Bremen: Führung durch die Ausstellung mit Vortag und Lesung von Gerald Schneider und Jörg Wollenberg:

Vom „Fluch der Zersplitterung“ zur „Flucht in den Krieg“ – Willy Brandt und die Familie Thomas und Heinrich Mann als Zeitzeugen des Spanischen Bürgerkriegs

Finissage der Ausstellung

9. Februar 2019

Dienstag, 18.06. um 19 Uhr in der Galerie im Bamberger, Volkshochschule Bremen: Finissage der Ausstellung mit Gerald Schneider und Jörg Wollenberg: Guernica buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht“

Ältere Nachrichten · Neuere Nachrichten