
Lesung Sofia Rahmani
28. September 2025
Picknick auf der Straße – Wir waren dabei
12. September 2025
Tag des offenen Denkmals – ehemaliges Gefangenenhaus Ostertor
12. September 2025
11.00 Uhr: Kurzes Gedenken an die Opfer von Faschismus und Krieg bei der Skulptur „Freiheitskämpfer“ von Fritz Cremer im Außenbereich;
Barrierefrei.
Sofia Rahmani liest aus „SEI STILL UND LAUF!“
12. September 2025
2025-09 Flyer Sei still und lauf_print
Eintritt frei!
Millionen von Kindern werden auf die Flucht mitgenommen.
Es ist nicht ihre Entscheidung, aber sie müssen fliehen.
In Afghanistan herrschen seit Jahren Krieg, politische Instabilität und massive
Armut. Terror, Gewalt und Perspektivlosigkeit treiben viele Familien in die Flucht
Warum müssen Kinder fliehen? Was erleben sie? Wie verändert es ihr Leben?
Die Ursachen dafür sind vielfältig.
Der Roman erzählt die Geschichte einer afghanischen Familie inmitten der
Flüchtlingsströme 2016 bis 2018.
Das Leben der Kinder wird geprägt durch die Ermahnung: Sei still und lauf! Auf
ihrem Weg werden sie zum Spielball der von der EU erlassenen Maßnahmen zur
Abwehr der Flüchtlingsströme. Bei illegalen Grenzübertritten nutzen
Schleuserbanden schamlos ihre Situation aus. In verschiedenen Flüchtlingslagern
sind sie psychischem und physischem Terror ausgesetzt. Sie lernen aber auch die
Kraft der Solidarität, die Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft zahlreicher
Menschen auf ihrem Weg kennen. All das verändert sie.
Ergänzt wird die Lesung mit einer kurzen Einführung über die aktuelle Situation
von Menschen, die nach Europa flüchten. Die „Abwehrmaßnahmen“ verschärfen
sich weiter. Die Konsequenzen sind katastrophal.
Anstatt geflüchtete Menschen zu unterstützen, werden sie ausgegrenzt.
Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht.
Solidarität mit den Asylsuchenden und Kampf gegen die Maßnahmen und
Rassismus sind notwendig. Menschen, die geflüchtet sind, brauchen
Unterstützung, um die schlimmen Erfahrungen zu verarbeiten und sich in unsere
Gesellschaft zu integrieren.
Sofia Rahmani arbeitet seit 2001 ehrenamtlich mit Geflüchteten aus den
verschiedensten Ländern. Sie hat den Verein „Internationales Emden e.V.“
mitgegründet.
Nein zum Veteranentag – friedensfähig statt kriegstüchtig
4. Juli 2025
J. Krauß
Am 15.06. fand erstmalig, auch für das Land Bremen in Bremerhaven, der bundesweite Veteranentag statt. Offiziell soll dieser Tag die Verdienste von Veteranen ehren, die in der Bundeswehr gedient haben. Aber, wenn es tatsächlich um Anerkennung für den Einsatz für die Gesellschaft geht, warum keinen Gedenktag für Pflegekräfte, Feuerwehrleute etc., nein es geht darum, dass die Gesellschaft daran gewöhnt wird, dass das Militär zum Alltag gehört, um uns auf einen künftigen Krieg einzustimmen.
Der Veteranentag dient ausschließlich der Militarisierung der Gesellschaft. Dem stellte sich die Bremerhavener Initiative Mut zum Frieden, in der auch die VVN-BdA in Ihrer Bündnisarbeit mitarbeitet, entgegen. Eine Stunde vor Start der Bundeswehrveranstaltung in der großen Kirche, errichteten wir gegenüber den Infoständen von Reservisten und Bundeswehr unseren Pavillon mit Infomaterial zur Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung sowie Luftballons mit Friedenstaube für Kinder.
Unsere Mitstreiter verteilten fleißig Flyer an Passanten und führten zahlreiche angeregte Diskussionen mit den vorbeiziehenden Sonntagspaziergängern.

Erfreut mussten wir feststellen, dass die Resonanz zu unserem Infostand mehr Zustimmung erfahren hat als die Aktionen der Bundeswehr. Ein erfreulicher Tag, für eine Welt ohne Krieg Für eine Zukunft in Frieden.
Zur Geschichte und Aufgabe der VVN-BdA
4. Juli 2025
Ulrich Stuwe
Aus der Rede zur Eröffnung der Neofaschismus-Ausstellung der VVN-BdA an der Berufsschule in Osterholz-Scharmbeck am 17. Februar 2025
Ich bin der Vorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten in Bremen. Wir befinden uns heute in einer Situation, die die Gründerinnen und Gründer der VVN immer zu vermeiden suchten:
Wir haben im Bundestag eine Mehrheit von einer in weiten Teilen neofaschistischen Partei und einer konservativen Fraktion. Die VVN, 1947 als Organisation von Menschen aus dem Widerstand, Verfolgten des NS Regimes und ihren Angehörigen gegründet, hatte sich viele Aufgaben gestellt.
Wichtigstes Dokument ihrer Arbeit war der Schwur von Buchenwald, in dem es heißt, dass die „Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln (ist) unsere Losung und der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit (ist) unser Ziel“ sei.
Dieser Schwur beinhaltet, an die Verbrechen der NS-Herrschaft und ihrer Verbündeten zu erinnern und diese Erinnerung wach zu halten, den Opfern – unabhängig davon, aus welchen Gründen sie verfolgt worden waren Hilfe zu leisten, ihnen Entschädigungen vom Staat, aber auch von den Profiteuren der
NS-Herrschaft zu ermöglichen, für die strafrechtliche Verfolgung der Täterinnen und Täter einzutreten und durch z.B. Zeugenaussagen beizutragen, die NS-Verbrechen in Breite und Tiefe möglichst aufzuklären und
für eine richtige historische Einordnung zu sorgen, dem alten und neu aufkommenden Faschismus in Deutschland und überall auf der Welt entgegenzutreten und durch eine Verständigung der Völker und Regierungen der Staaten Frieden zu ermöglichen und zu erhalten.
Unser Eintreten gegen die bedingungslose Übernahme von NS-Tätern und NS-Mitläufern in Politik, Justiz, Verwaltung und Militär der 1949 gegründeten Bundesrepublik, für die strafrechtliche Verfolgung der NS
Täter, das Verbot jeglicher neofaschistischer Betätigung und unser starkes Auftreten gegen Wiederbewaffnung und Aufrüstung, für Völkerverständigung auch im Kalten Krieg, haben schnell zu Verfolgungsmaßnahmen vieler unserer Mitglieder sowie zu Verbotsversuchen und Verboten der VVN in einigen Bundesländern geführt.
Mitte der siebziger Jahre hat sich die VVN zur VVN-BdA erweitert und sich so von einer Organisation der Verfolgten zu einer Organisation aller Antifaschistinnen und Antifaschisten entwickelt. Ziel hierbei war
es aber nie, die VVN auf Kosten anderer zu stärken, sondern in möglichst breiten Bündnissen für unsere Anliegen zu kämpfen.
Die VVN war immer Teil des Kampfes der Gewerkschaften für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer und der– in den fünfziger Jahren entstandenen Friedensbewegung. Wir sind Begleiter und Unterstützer von Menschen, die seit den 70er Jahren die NS-Geschichte in ihrer Region erarbeitet und öffentlich gemacht haben. Wir sind Partner von Organisationen, Bewegungen, Initiativen, die für unsere Ziele eintreten und in Bündnissen mit und manchmal auch ohne uns hierfür arbeiten. Dazu
gehörten und gehören auch Antifa-AGs an Schulen.
Ostermarsch
2. April 2025
Der Ostermarsch in Bremen steht unter dem Motto „KRIEGE STOPPEN – Nein zu Kriegsvorbereitung und „Kriegstüchtigkeit“„
Er startet am Samstag, 19. April, um 11 Uhr am Friedenstunnel und geht zum Marktplatz, wo um 12 Uhr die Kundgebung beginnt.
Der Ostermarsch in Bremerhaven steht unter dem Motto „Lernfähig statt kriegstüchtig“ und findet ebenfalls am Samstag, 19. April, statt.
Start ist um 12 Uhr vor der Großen Kirche mit einer Auftaktkundgebung. Die Demonstration geht zum Zolltor Roter Sand, wo um 13 Uhr eine Abschlusskundgebung geplant ist.





