Bau, Krankenhausbetrieb, Nachkriegsnutzung
Vortrag von Dr. Sonja Kinzler.
Der Diakonissenbunker in Walle
18. Dezember 2019
Wider das Vergessen
18. Dezember 2019
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Die Schauspieler*innen der bremer shakespeare company werden mit einer musikalischliterarischen Lesung den Opfern des Nationalsozialismus gedenken. Sie tragen Texte von Zeitzeugen und Autoren vor, untermalt mit Liedern aus der Zeit.
Hans, Erika und Margret – warum meine Geschwister sterben mussten
18. Dezember 2019
Zeitzeugengespräch mit dem Angehörigen Friedrich Buhlrich und dem Historiker Jannik Sachweh.
Was geschah in der Nazizeit wirklich?
18. Dezember 2019
Dialogische Führung durch das denkmalgeschützte Areal der ehemaligen Bremer Nervenklinik, Besuch des Mahnmals IRRSTERN und der ständigen Psychiatrieausstellung mit Frank Warneke.
Vom Beginn der Deportationen bis zur Fabrik-Aktion.
18. Dezember 2019
Dokumente zur Verfolgung der Juden 1941 bis 1943
Vortrag von Dr. Susanne Heim (Institut für Zeitgeschichte) und Maria Wilke. Die bremer shakespeare company wird Dokumente vortragen.
Bremen im Nationalsozialismus
18. Dezember 2019
Führung in der Dauerausstellung des Focke Museums (Jens Buttgereit)
›Schweigen ist verboten, Sprechen ist unmöglich‹
18. Dezember 2019
Bei der Gedenkveranstaltung werden Texte von Opfern vorgetragen und mit Musik und Stille an die Opfer erinnert.
›Heil Hitler, Herr Lehrer!‹
18. Dezember 2019
Zum Verhältnis von Schule und Hitlerjugend ab 1933
Präsentation / Führung in der Ausstellung (Frauke Hellwig).
WIDER DAS VERGESSEN
18. Dezember 2019
Der 27. Januar ist ein Tag der Trauer und der Scham angesichts der unfassbaren menschlichen Barbarei. Er ist aber auch ein Tag der Hoffnung für diejenigen, die aus dem grauenhaften Martyrium befreit wurden.
Zu diesen gehört Esther Bejarano, die die Hölle von Auschwitz nur deshalb überlebte, weil sie für das Mädchenorchester ausgewählt wurde. Sie verließ nach der Befreiung nicht, wie verständlicher Weise viele KZ-Überlebende, Deutschland, sondern machte den Kampf gegen das Vergessen zu Ihrer Lebensaufgabe. Ihr Zeitzeugnis steht deshalb auch im Mittelpunkt dieser Gedenkveranstaltung.
Musikalisch umrahmt wird die Gedenkfeier durch das Punde-Trio, Angehörige einer alteingesessenen Buchholzer Sinti-Familie. Sie repräsentieren somit die zweitgrößte Gruppe der von den Nazis Verfolgten und Ermordeten. Daneben gibt es zwei Gedichtvorträge von Schülern und Mitgliedern des Parabol-Theaters.
Bereichert wird die Veranstaltung durch die Ausstellung „Die IG-Farben und das Lager Buna-Monowitz“ des Fritz-Bauer-Instituts der Goethe-Universität Frankfurt, die im Foyer der EMPORE und anschließend noch für drei Wochen in der Stadtbücherei zu sehen sein wird.




