Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Landesverband Bremen

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13.03.2010

Info-Tisch am 13.03.2010, 11-13 Uhr, am Brill in Bremen

Um 12 Uhr herum wollen wir eine Grußbotschaft nach Dessau funken."

Samstag, 13. März 2010, 11:00 Uhr

Am Brill- Bremen

Neben dem mittlerweile bekannten "Trauermarsch" in Dresden gibt es über das Jahr verteilt dutzende Naziaufmärsche bundesweit. Es ist uns ein Anliegen, nicht nur vor der eigenen Haustür (Bremer Nazitreffpunkt "Sportsfreund") zu kehren, sondern auch zu überregionalen rechtsextremistischen Vorgängen zu informieren. Da es die Bremer Medien nicht für notwendig halten, über den geplanten, mehrere hundert Personen starken Naziaufmarsch in Dessau im Vorfeld zu berichten, möchten wir Dir einige Informationen hierzu mitgeben.

Am 13.03.2010 wollen in Dessau die "Freien Nationalisten Dessau und Anhalt-Bitterfeld" sowie andere Nazis und Rechtskonservative einen "Trauermarsch" anlässlich des 65. Jahrestages der Bombardierung Dessaus während des Zweiten Weltkrieges durchführen und versuchen an diesem Aufhänger nationalistische Geschichtsverdrehung für ihre Zwecke zu betreiben. Neben dem gruppen- und parteiübergreifenden "Kameradschaftsgefühl", welches ein solcher Marsch vermitteln soll, und der gewünschten Ausstrahlung von Stärke, Entschlossenheit und Präsenz, geht es auch um das Benutzen eines emotional aufgeladenen Themas für rechtsextremistische Propagandazwecke. Uns geht es nicht darum, einem Menschen, der persönlichen Verlust erlitten hat, das Trauern zu verbieten, sondern an die Ereignisse zu erinnern, die zur Bombardierung geführt haben. Der Angriff auf Dessau fällt geschichtlich betrachtet in die Endphase der menschenverachtenden und mörderischen Herrschaft des "Dritten Reiches" und dessen Bekämpfung und ist nicht, wie von den (Neo-)Nazis gerne behauptet wird, ein alleinstehendes Vorkommnis. So war die ehemalige "Gauhauptstadt" seit den 20er Jahren eine ideologische Hochburg der nationalsozialistische Bewegung und später größter Produktionsstandort für das Schädlingsbekämpfungsmittel Zyklon B, mit dem in den deutschen Tötungsfabriken Millionen Menschen ermordet wurden.

17.03.2010

Filmvorstellung mit dem Regisseur Kuno Kruse

"Er tanzte das Leben"

Der Dokumentarfilm "Er tanzte das Leben" porträtiert den jüdischen Tänzer Sylvin Rubinstein. Kuno Kruse begleitete Sylvin auf einer Reise in die Vergangenheit: Im 2. Weltkrieg wird Sylvin als Widerstandskämpfer mit den schlimmsten Widrigkeiten des Lebens konfrontiert. Seine Mutter und Schwester werden durch Nazis ermordet. Nach dieser Schreckenszeit wird er, als Frau verkleidet, ein Flamencostar der fünfziger Jahre. Zu ehren seiner Schwester nennt er sich Dolores.

Mittwoch, 17. März 2010, 20 Uhr

Infoladen Bremen / St. Pauli-Str. 10-12 / 28203 Bremen

20.03.2010

Landesmitgliederversammlung

Samstag, 20. März 2010, 15:00 Uhr

in den Räumen von Use Akschen im Lichthaus in Bremen-Gröpelingen

Thema Begriffsklärung Faschismus - Rechtsextremismus - Rechtspopulismus

09.03.2010

Auszüge aus dem April BAF

Völkische Demagogie

Vor interessiertem Publikum legte Ulla Jelpke am 18. Februar in der Villa Ichon

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09.03.2010

Auszüge aus dem April BAF

In deutschem Gewahrsam

Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener

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09.03.2010

Auszüge aus dem April BAF

Eine engagierte Diskussion

Positiv bewertet wurde allgemein die diesjährige Nordkonferenz am 27./28. Februar in Heideruh.

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09.03.2010

Die Tasche

Roman von Martin Grotjahn

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