Der Unbeugsame

geschrieben von R.G.

16. Juli 2011

An drei Abenden zeigte das Kino 46 im Juni den jüngsten Film des Bremer Filmemachers Wilhelm Rösing ….

An drei Abenden zeigte das Kino 46 im Juni den jüngsten Film des Bremer Filmemachers Wilhelm Rösing über Leben und Wirken unseres Kameraden Heinz Düx. Am 20. Juni war fast der gesamte Landesvorstand zur dritten Aufführung in einem gut gefüllten Kinosaal mit sehr interessiertem Publikum. Neben Prof. Dr. Gerhard Stuby und Wilhelm Rösing war auch der frühere Untersuchungsrichter Dr. Heinz Düx selbst anwesend. Der sehenswerte Film zeigt die Stationen seiner Entwicklung mit einem deutlichen Akzent auf seine äußerst gründliche Vorarbeit zum Auschwitz-Prozess 1963 in Frankfurt/Main. Mehr noch: sehr einfühlsam hat Wilhelm Rösing den Menschen Heinz Düx dargestellt und lebendig werden lassen, seine Vorlieben, seine Sicht auf die Bonner Republik…

Rederecht beschränkt

geschrieben von R.G.

16. Juli 2011

Recht vordemokratisch gestaltete sich das Zusammentreten der Blumenthaler Stadtteilbeirats am 27.Juni…

Recht vordemokratisch gestaltete sich das Zusammentreten der Blumenthaler Stadtteilbeirats am 27. Juni. Eine Stunde lang hatten etwa zwei Dutzend Mitglieder der Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg, der BAL, der DKP, der Grünen, der Linken, der SPD und der VVN-BdA mit Transparenten und Fahnen eine Mahnwache vor dem Sek.II-Zentrum Eggestedter Straße gehalten. Ortsamtsleiter Nowak beteiligte sich daran in seiner Eigenschaft als Bürger. Etwas wunderlich verliefen anschließend drinnen die Verabschiedung der Geschäftsordnung und die Besetzung der Ausschüsse. Keine Fahnen, Transparente oder Meinungsbekundungen hatte sich Herr Nowak ausbedungen. Unsere Kameradin Moni, bis Ende der letzten Beiratsperiode Sachkundige Bürgerin, hielt die VVN-Fahne in einer Ecke der Zuschauertribüne. Sie solle sie entfernen, sonst werde sie aus dem Saal entfernt. Nein! Ob sie denn gewillt sei, dem nachzukommen, wenn es der Beirat so beschlösse? Mit den Stimmen von NPD und Bürger in Wut, gegen Linke und Grüne beschloss Blumenthals Große Koalition, dass die VVN-Fahne nicht gezeigt werden dürfe…

Durchwachsener Auftakt

geschrieben von Ulrich St.

15. Mai 2011

Langsam aber sicher wird in der Bundesrepublik die NS-Vergangenheit einer nach der anderen Behörde öffentlichkeitswirksam aufgearbeitet

Langsam aber sicher wird in der Bundesrepublik die NS-Vergangenheit einer nach der anderen Behörde öffentlichkeitswirksam aufgearbeitet…nachdem der deutsche Innenminister eine Bundesausstellung zum Thema eröffnet hat, zog der bremische Innensenator Ulrich Mäurer nach. Vom 30. April bis 27. Mai war die Ausstellung Polizei. Gewalt. Bremens Polizei im Nationalsozialismus im Wall Saal der Stadtbibliothek zu sehen….Ulrich Mäurer – der offizielle Aussteller – im Wesentlichen über den historischen Inhalt und die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Ausstellung…. Mäurer gab einen Überblick über die fast ausschließlich antidemokratischen Entwicklungen in der bremischen Polizei zwischen 1933-35, betonte den Bruch, den die einheitliche Führung von SS, Schutz-, Sicherheits-, Kriminalpolizei und politischer Polizei unter Heinrich Himmler brachte, erinnerte an die Massenmorde, an denen bremische Polizeibataillone beteiligt waren (z.B. der Massenmord in Babi Jar)….Mich hat am positivsten die Ankündigung überrascht, dass nächstes Jahr eine Fortsetzung der Ausstellung eröffnet werden soll. Thema soll die personellen und institutionellen Kontinuitäten des 3. Reichs bei der bremischen Polizei nach 1945 sein. Dies dürfte als eigenständiger Ausstellungsteil einmalig in der Bundesrepublik sein….Holger Münch …Er betonte die Rechtsstaatlichkeit der heutigen Polizei und verteidigte vehement – ganz in Sinne rechtsstaatlicher Grundsätze – schon einmal die Maßnahmen der Polizei gegen die antifaschistischen Demonstranten, die am nächsten Tag den NPD-Aufmarsch blockieren wollten…Jörg Ziercke, der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), wies in seinem Vortrag auf die kontroversen und hochemotionalen Debatten hin, die eine Beschäftigung mit der Polizei zwischen 1933-45 hat. Er erinnerte an die hohe Zahl ehemaliger SS-Mitglieder unter den Führungskräften der Polizei nach 1945 und deren Beteiligung an der Gründung des BKA….Wolfgang Schulte von der Deutschen Hochschule der Polizei setzte sich in seinem Vortrag mit der Frage auseinander, warum es 66 Jahre dauerte, um die Rolle der Polizei im NS-Staat zu beleuchten….Erst die Untersuchungen des US-Historikers Browning führten langsam und stellenweise zu einer Änderung….Zum Abschluss der Veranstaltung überreichte Ingeborg Breidbach im Namen der VVN-BdA stellvertretend für alle an der Ausstellungserstellung Beteiligten Barbara Johr einen Blumenstrauß.

Antifaschistischer Infotisch am Brill

geschrieben von Oliver Kahrs

15. Mai 2011

Seit dem 29.01.11 fand und findet in Bremen jeden Samstag, vorerst bis zum 04.06.11, zwischen 12 und 14 Uhr ein antifaschistischer Infotisch am Brill statt.

Seit dem 29.01.11 fand und findet in Bremen jeden Samstag, vorerst bis zum 04.06.11, zwischen 12 und 14 Uhr ein antifaschistischer Infotisch am Brill statt….Dazu fanden viele Unterstützer_innen und unterstützende Organisationen zusammen um die Tische zu besetzen. Vom VVN-BdA über die DGB-Jugend, von solid/die Linke und der DKP bis zum „bürgerlichen“ Stephani-Kreis Ladenschluss und der antifaschistischen Aktionsgruppe Flashmob sowie vielen weiteren, hauptsächlich jüngeren, „Antifas“….Obwohl wir nach der Gewaltandrohung um dauerhaften Schutz gebeten hatten, beschränkte sich die Polizei auf Streifenwagenpatrouillen – außer bei Anwesenheit von vielen „autonomen Antifas“, von denen dann auch mal „vorbeugend“ die Personalien aufgenommen wurden….Bei jungen Leuten fanden auch die VVN-BdA-Aufkleber und Naziaufkleber-Überkleber großen Absatz. Je aktiver das „Keinen Meter!“ Bündnis wurde, desto größeres Interesse gab es an den Aufrufen zur Blockade-Demo und den anderen Materialien des Bündnisses….Ich möchte mich für all die Unterstützung der lieben Mitstreiter_innen bedanken und freu mich, mit euch zusammen auf unserem schwierigen Weg weiter zu kämpfen.

Der 30.April 2011

geschrieben von Jochen Killing/Kerstin Bringmann

15. Mai 2011

Unsere Demo gegen den Aufmarsch der NPD in Bremen. Wir waren richtig viele.

Unsere Demo gegen den Aufmarsch der NPD in Bremen. Wir waren richtig viele….Unser erster Erfolg war, dass dieser „Sozialkongress“ gar nicht stattfinden konnte. Der 1. Mai blieb nazifrei!…Das Bremer Bündnis „Keinen Meter!“ konnte auf vielfältigste Weise sehr erfolgreich ganz viele Aktivitäten in unsrer Stadt auf die Beine stellen….Auf kultureller Ebene wurde Bremen mit beeindruckenden Veranstaltungen regelrecht überschwemmt…. Der Aufruf „Keinen Meter!“ wurde von über hundert verschiedenen Institutionen getragen….Der Nazi-Aufmarsch wurde zum Stadtgespräch, so dass die NPD letztendlich gezwungen war, ihre Demonstration auf den 30.04. vorzuverlegen….Alles in allem eine armselige Vorstellung. Unser zweiter großer Erfolg war, dass wir trotz des vorverlegten Termins unseren lauten Protest mit gut 6000 Gegendemonstranten kundtun konnten…Und auch wenn wir den Aufmarsch nicht verhindern konnten, so haben es doch viele an die Polizeibarrikaden vorbei bis zur letzten Absperrung geschafft….Diesen war, laut Aussagen aus Polizeikreisen, die Angst recht deutlich anzumerken….Wir regen uns völlig zu recht darüber auf, dass diese Partei unter dem Schutz eines riesigen Polizeiaufgebots, mit einem Kostenaufwand von 1,2 Mio € in Bremen marschieren durfte. Ein Verbot der NPD ist dringend erforderlich

Ich darf wählen – ich lebe in einer Demokratie

geschrieben von Silke

11. April 2011

Man kann in diesem Lande etwas bewirken, wenn man sich politisch engagiert.

Man kann in diesem Lande etwas bewirken, wenn man sich politisch engagiert. Ein wichtiges Element in dieser Kette der Bürgerbeteiligung sind die Wahlen. Ich sitze da und denke an alle die, die nicht wählen dürften. Ich denke an meine Oma, die in einer Zeit geboren wurde, in der Frauen nicht wählen durften. Und darum ist für mich zu wählen keine Pflicht, sondern immer noch etwas Besonderes. Ich bin erstaunt, dass so viele Menschen die Möglichkeit in unserem Lande etwas mitzuentscheiden nicht wahrnehmen. Ich verstehe, warum Menschen politikverdrossen sind. Sie erleben, dass Politiker vor der Wahl etwas versprechen und nach der Wahl, das genaue Gegenteil tun. Und doch rufe ich alle auf, zur Wahl zu gehen. Fünf Stimmen bedeuten für mich als Wahlhelfer viel Arbeit, sehr viel Arbeit, aber für mich als Bürgerin bedeutet es, einen bunten Strauß pflücken zu können. Und natürlich ist jede Stimme, eines Demokraten, der nicht zur Wahl geht, eine Stimme weniger für die Demokratie und damit indirekt eine Stimme mehr für die Neonazis. Also geht zur Wahl und schenkt den Wahlhelfern ein Lächeln.

Herbert zum 90.

geschrieben von Raimund Gaebelein

11. April 2011

Landesvorstand der VVN-BdA Bremen und die Redaktion „Der Bremer Antifaschist“ wünschen ihrem Herbert Breidbach alles Gute zum 90. Geburtstag.

Landesvorstand der VVN-BdA Bremen und die Redaktion „Der Bremer Antifaschist“ wünschen ihrem Herbert Breidbach alles Gute zum 90. Geburtstag. 1983 fand er in der VVN-BdA eine Organisation, die seinen antifaschistischen politischen Vorstellungen entsprach. Lange Jahre arbeitete er sehr aktiv im VVN-Landesvorstand und der BAF-Redaktion. Dem Erhalt des Schnürschuhtheater gilt das besondere Interesse der Breidbachs: Herbert kam und kommt es darauf an, in seinen Trauerreden und als Zeitzeuge aus seinen persönlichen Erlebnissen zu berichten und dabei seine Meinung zum aktuellen Geschehen und seine Auffassungen darzulegen, ohne Pathos und falsches Heldentum oder Besserwisserei. Mehr als 90 Artikel, Berichte, Kommentare oder Stellungnahmen schrieben die Breidbachs in den letzten 23 Jahren für den Bremer Antifaschist. Mit Ingeborg sammelt er 2007 Unterschriften, damit endlich das Verbotsverfahren gegen die NPD eingeleitet wird. Diese Arbeit setzen sie mit der Sammlung von Stellungnahmen dazu 2009/10 eifrig fort. Seine Wahlaufforderung behält gleichermaßen Gültigkeit für die Bürgerschaftswahl am 22. Mai.

Bundeskongress deutlich verjüngt

geschrieben von Raimund Gaebelein

11. April 2011

Am Vorabend des 4. Bundeskongresses seit Vereinigung der antifaschistischen Verbände 2002 fanden zwei wichtige Veranstaltungen statt.

Am Vorabend des 4. Bundeskongresses seit Vereinigung der antifaschistischen Verbände 2002 fanden zwei wichtige Veranstaltungen statt. Die FIR, der Dachverband der Widerstandsorganisationen Europas und Israels legte zusammen mit dem belgischen Institut der Veteranen der Presse eine Karte der Lager und Haftstätten des deutschen Faschismus in Mitteleuropa vor. Prof. Dr. Moshe Zuckermann kam eigens aus Tel Aviv, um am Vorabend des VVN-Bundeskongresses im gut gefüllten Senatssaal der Humboldt-Universität in Berlin zum Thema „Zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus“ zu referieren. Solange die Existenz eines Staates Palästina nicht akzeptiert werde, solange nicht die wesentliche Flüchtlingsfrage wenigstens symbolisch verhandelt werde, sei der Friedensprozess tot. Der Bundeskongress am 2./3. April begann mit einem Orgelspiel aus dem 30jährigen Krieg. Romani Rose vom Zentralrat der Sinti und Roma erinnerte an die mehr als 137 Toten, die Faschisten seit 1990 auf dem Gewissen haben. Zu ihren Zielgruppen gehören auch Sinti und Roma. Prof. Dr. Heinrich Fink würdigte die Erfahrungen seit der Vereinigung der antifaschistischen Verbände vor neun Jahren. Jedes 10. Mitglied ist in den letzten drei Jahren beigetreten, sicherlich auch ein Ergebnis der beiden NPD-Verbotskampagnen. Prof. Dr. Kurt Pätzold wies auf die drohende Entsorgung des Begriffs Antifaschismus hin. 142 Delegierte im Alter von 28 bis 85 Jahren beteiligten sich am Sonntag an der Bearbeitung und Verabschiedung der Anträge. Anders als beim ausgesprochen konstruktiven Kongresssamstag kam es zum Schluss zu einer polemischen Debatte zum Thema Israelkritik und Antisemitismus. Mit großer Mehrheit wurden Prof. Dr. Heinrich Fink und Cornelia Kerth als Bundesvorsitzende wiedergewählt, Regina Elsner und Richard Heseler als Schatzmeister.

„Weiss ich was ein Mensch ist…. Lieder gegen das Vergessen“

17. März 2011

Konzert der Gruppe Argus

18.03.2011

Tag der politischen Gefangenen

„Weiss ich was ein Mensch ist…. Lieder gegen das Vergessen“

Konzert der Gruppe Argus

Freitag, 18. März 2011, 20:00 Uhr

Schlachthof /Kesselhalle Findorffstr.51 28215 Bremen

Veranstalter: Rote Hilfe e.V. OG Bremen. Es laden ein: Agitproptruppe Roter Pfeffer; Antifaschistische Kulturinitiative; Antifaschistisches Komitee; Avanti OG Bremen; Bildungsgemeinschaft SALZ; Bremer Antikapitalistische Linke (BAL); Change Music; Deutsche Kommunistische Partei Bremen-Nord; Die Friese e.V.; DIE LINKE. LV Bremen; Friesencrew; Georg-Elser-Initiative-Bremen e.V.; Initiative Nordbremer Buerger gegen den Krieg; Ruin Nation Records; Schallplattenversand Jump Up; Schlachthof e.V.; Solidarische Hilfe e.V.; Stadtkommune Alla Hopp; kurzschluss – Selbstverwalteter Raum fuer Kultur und Politik; Verein fuer Alltagskultur und politische Bildung e.V.; Verein fuer Internationalismus und Kommunikation e.V.; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bremen e.V.; Vokue-Gruppen Sielwallhaus; Vorbereitungskreis zum Gedenken der Raeterepublik Bremen; Zentrum fuer Aktion, Kultur und Kommunikation e.V. (zakk);

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Freitag, 18. März 2011, 20:00 Uhr Schlachthof /Kesselhalle Findorffstr.51 28215 Bremen Veranstalter: Rote Hilfe e.V. OG Bremen. Es laden ein: Agitproptruppe Roter Pfeffer; Antifaschistische Kulturinitiative; Antifaschistisches Komitee; Avanti OG Bremen; Bildungsgemeinschaft SALZ; Bremer Antikapitalistische Linke (BAL); Change Music; Deutsche Kommunistische Partei Bremen-Nord; Die Friese e.V.; DIE LINKE. LV Bremen; Friesencrew; Georg-Elser-Initiative-Bremen e.V.; Initiative Nordbremer Buerger gegen den Krieg; Ruin Nation Records; Schallplattenversand Jump Up; Schlachthof e.V.; Solidarische Hilfe e.V.; Stadtkommune Alla Hopp; kurzschluss – Selbstverwalteter Raum fuer Kultur und Politik; Verein fuer Alltagskultur und politische Bildung e.V.; Verein fuer Internationalismus und Kommunikation e.V.; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bremen e.V.; Vokue-Gruppen Sielwallhaus; Vorbereitungskreis zum Gedenken der Raeterepublik Bremen; Zentrum fuer Aktion, Kultur und Kommunikation e.V. (zakk);

Schmetterling Blau

geschrieben von Marion Bonk

16. März 2011

An dieser Stelle möchte ich diesmal ein Buch vorstellen, das gar nichts mit unserer antifaschistischen Arbeit zu tun hat.

An dieser Stelle möchte ich diesmal ein Buch vorstellen, das gar nichts mit unserer antifaschistischen Arbeit zu tun hat. „Schmetterling Blau“ von Nicole Schuler-Jordis beschreibt eine Woche im Leben einer bis zu dieser Woche ganz normalen Familie. „lebensverändernde Tage beginnen völlig normal. Mit der Sonne“, ist ein Zitat vom Klappentext. Bei Levin, dem dreijährigen Sohn der Autorin, wird ein Tumor im Augenhintergrund festgestellt. Die Woche vom Feststellen der Krankheit bis zur Entlassung nach der OP aus dem Krankenhaus, schildert Nicole Schuler-Jordis in eindrucksvoller Weise. Die Urlaubspläne werden durch die Untersuchungen bei verschiedenen Ärzten im Krankenhaus, die Diagnose, einen Aufenthalt bei der Essener Elterninitiative Krebskranker Kinder und in der Klink zunichte gemacht. Ein Buch, das sehr zu Herzen geht, man kann es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich brauchte drei Stunden dafür und anschließend erstmal eine Zigarette um das Gelesene ein wenig zu verarbeiten. Aus dem nahen Umfeld von Levin weiß ich inzwischen, dass er alles gut überstanden hat und seine Lebensfreude ungebrochen ist. „Schmetterling Blau“ 148 Seiten von Nicole Schuler-Jordis ist bei Edition Fischer Frankfurt/Main ISBN 978-3-89950-967-0 erschienen und kostet 9,80 €.

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