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Noch mehr Döntjes und Klönschnack

geschrieben von Günter Reichert, Geschichtswerkstatt Gröpelingen

15. Februar 2011

Nun liegt die zweite Geschichtensammlung vor.

Nun liegt die zweite Geschichtensammlung vor….Im zweiten Band sind auf 100 Seiten erneut 84 humorvolle und nachdenkliche Erzählungen über die Geschichte der „kleinen Leute“ festgehalten worden. Neben Anekdoten aus der NS-Zeit, dem 2. Weltkrieg, der Nachkriegszeit und der Gegenwart enthält der Band schwerpunktmäßig Geschichten aus den 60er- und 70er-Jahren, an die sich viele Leser aus dem Bremer Westen sicherlich noch gut erinnern können. Die dreizehn Autoren laden wieder zu einer Zeitreise ein, die die Leser an Erlebnissen auf der Großwerft AG-Weser teilhaben lässt, auf der sie Gröpelinger Originale, Lehrer, Pastoren, Handwerker und Gewerbetreibende kennenlernen können und auf der sie erfahren, wie es den Gröpelingern während des Krieges und Kindern und Jugendlichen während der verschiedenen Jahrzehnte erging….Das Spektrum der Geschichten reicht von den beeindruckenden Erinnerungen der Gröpelinger an die Kriegszeit und an die Begegnungen mit den englischen und amerikanischen Besatzungssoldaten bis zu der Anziehungskraft, die die ersten Fernsehserien „Lassie“ und „Fury“ auf die Kinder des Bremer Westens ausübten….Alle Erzählungen sind wie schon im ersten Band reichhaltig mit historischen Fotos und Zeichnungen aus dem Archiv der Geschichtswerkstatt illustriert… Das buch ist zum Preis von 8.-€ im Bremer Buchhandel erhältlich.

Enthemmte Integrationsdebatten. Wie eine neue rassistische Mitte entsteht

8. Februar 2011

Eberthard Seidel, Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

09.02.2011

Vortrag

Enthemmte Integrationsdebatten. Wie eine neue rassistische Mitte entsteht

Eberthard Seidel, Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Mittwoch, 09. Februar 2011, 19:00 Uhr

DGB-Haus Bahnhofsplatz 22-28 28195 Bremen

Seit zehn Jahren wird hyperventiliert über den Islam in Deutschland debattiert. Muslime dienen der verunsicherten gesellschaftlichen Mitte als Sündenbock. Unter dem Deckmantel der Verteidigung demokratischer Errungenschaften gegenüber vormodernen Neubürgern werden kulturalistische und rassistische Stereotype konstruiert. Der Journalist nennt die Akteure des neuen bürgerlichen Ressentiments und analysiert den dramatischen Rechtsruck, der von der » kritische Integrationsdebatte « ausgelöst wurde.

Mittwoch, 09. Februar 2011, 19:00 Uhr DGB-Haus Bahnhofsplatz 22-28 28195 Bremen Seit zehn Jahren wird hyperventiliert über den Islam in Deutschland debattiert. Muslime dienen der verunsicherten gesellschaftlichen Mitte als Sündenbock. Unter dem Deckmantel der Verteidigung demokratischer Errungenschaften gegenüber vormodernen Neubürgern werden kulturalistische und rassistische Stereotype konstruiert. Der Journalist nennt die Akteure des neuen bürgerlichen Ressentiments und analysiert den dramatischen Rechtsruck, der von der » kritische Integrationsdebatte « ausgelöst wurde.

Viele Kameraden eine Partei

1. Februar 2011

Carsten Neumann, Standpunkt Bremen

02.02.2011

Vortrag

Viele Kameraden eine Partei

Carsten Neumann, Standpunkt Bremen

Mittwoch, 02. Februar 2011, 19:00 Uhr

DGB-Haus Bahnhofsplatz 22-28 28195 Bremen

Es wurde in den vergangenen Jahren viel über den zersplitterten und führerlosen Neonazismus debattiert. Endet diese Phase mit der Vereinigung der NPD und der DVU? Wie verhält sich der »freie«, nicht parteigebundene, Teil der Szene zu diesem Wandel? Im Bezug auf Bremen und die anstehenden Bürgerschaftswahlen sind diese Fragen besonders interessant, da mit der DVU eine legalistischere Nazipartei über mehrere Legislaturperioden im Parlament vertreten war, während sich in der NPD die offener nationalsozialistischen Aktivisten heimisch fühlten. Ein weiterer Teil wird einen Einblick in die regionale Subkultur der Nazis gewähren, denen diese Enwicklung weitestgehend egal ist.

Mittwoch, 02. Februar 2011, 19:00 Uhr DGB-Haus Bahnhofsplatz 22-28 28195 Bremen Es wurde in den vergangenen Jahren viel über den zersplitterten und führerlosen Neonazismus debattiert. Endet diese Phase mit der Vereinigung der NPD und der DVU? Wie verhält sich der »freie«, nicht parteigebundene, Teil der Szene zu diesem Wandel? Im Bezug auf Bremen und die anstehenden Bürgerschaftswahlen sind diese Fragen besonders interessant, da mit der DVU eine legalistischere Nazipartei über mehrere Legislaturperioden im Parlament vertreten war, während sich in der NPD die offener nationalsozialistischen Aktivisten heimisch fühlten. Ein weiterer Teil wird einen Einblick in die regionale Subkultur der Nazis gewähren, denen diese Enwicklung weitestgehend egal ist.

Neofaschismus in Deutschland

17. Januar 2011

vom 18.01 – 04.02.2011

18.01.2011

Austellung

Neofaschismus in Deutschland

vom 18.01 – 04.02.2011

Dienstag, 18. Januar 2011, 9:00 Uhr

DGB-Haus Bahnhofsplatz 22-28 28195 Bremen

Öffnungszeiten der Ausstellung Mo.- Do. 9:00 -18:00 Uhr Fr. 9:00-14:00 Uhr

Die novellierte Ausstellung der VVN-BdA „Neofaschismus in Deutschland“ beschäftigt sich mit diesen Hintergründen, mit den Ideologieelementen, Organisationen und der Logistik der neuen Nazis. Auch die organisatorischen und inhaltlichen Parallelen der Diskriminierungen der Neofaschisten zu einzelnen Äußerungen von Medien, Politikern oder Organisationen, die den Intensionen der NPD nicht selten entgegenkommen, werden in der Ausstellung beim Namen genannt. Die Ausstellung wurde gegen Widerstand innerhalb der CDU-Kreistagsfaktion im Landkreis Nordwestmecklenburg auf einem Fachtag gegen Rechtsextremismus vor Kreistagsabgeordneten, Lehrern, Schulleitern, Sozialarbeitern und Jugendklubleitern in Grevesmühlen vorgestellt und eröffnet. Nach der Eröffnung fand auch CDU-Fraktionschef Uhlmann die VVN-Ausstellung gut. Insbesondere die Nähe den NPD-Werte und -Inhalte zur Ideologie des Faschismus soll mit der Ausstellung verdeutlicht werden, um vor allem bei Jugendlichen den immer noch in Teilen der Bevölkerung verbreiteten Schein der NPD als einer „normalen“ Partei zu nehmen. Gleichzeitig sind Initiativen bundesweit in den letzten Monaten erfolgreich mit Demonstrationen und Blockaden Nazi-Aufmärschen entgegengetreten oder haben diese verhindern können – wie in Dresden und Berlin. Solche Blockaden gegen Nazi-Aufmärsche, die rassistische, antisemitische und Volkverhetzende Ideen verbreiten helfen, werden von einigen Juristen als legitimes demokratisches Mittel beurteilt. Dies wurde nicht zuletzt auch im jüngsten Prozess gegen den Berliner Landesvorsitzenden der VVN-BdA Hans Coppi deutlich, dessen Eltern von den Nazis als Wiederstandskämpfer ermordet wurden. Hans Coppi hatte sich an einer Blockade gegen Neofaschisten in Berlin beteiligt und sei angeblich gegen Polizisten vorgegangen. Der Prozess endete mit einem Vergleich, da das Gericht offensichtlich kein Interesse an der Bestrafung von Zivilcourage gegen Neonazi-Aufmärsche hatte. Die VVN-BdA wird sich weiter an Aktivitäten gegen alte und neue Nazis beteiligen und diese auch mit organisieren. Dr. Axel Holz, Landesvorsitzender VVN-BdA MV e.V

Dienstag, 18. Januar 2011, 9:00 Uhr DGB-Haus Bahnhofsplatz 22-28 28195 Bremen Öffnungszeiten der Ausstellung Mo.- Do. 9:00 -18:00 Uhr Fr. 9:00-14:00 Uhr Die novellierte Ausstellung der VVN-BdA „Neofaschismus in Deutschland“ beschäftigt sich mit diesen Hintergründen, mit den Ideologieelementen, Organisationen und der Logistik der neuen Nazis. Auch die organisatorischen und inhaltlichen Parallelen der Diskriminierungen der Neofaschisten zu einzelnen Äußerungen von Medien, Politikern oder Organisationen, die den Intensionen der NPD nicht selten entgegenkommen, werden in der Ausstellung beim Namen genannt. Die Ausstellung wurde gegen Widerstand innerhalb der CDU-Kreistagsfaktion im Landkreis Nordwestmecklenburg auf einem Fachtag gegen Rechtsextremismus vor Kreistagsabgeordneten, Lehrern, Schulleitern, Sozialarbeitern und Jugendklubleitern in Grevesmühlen vorgestellt und eröffnet. Nach der Eröffnung fand auch CDU-Fraktionschef Uhlmann die VVN-Ausstellung gut. Insbesondere die Nähe den NPD-Werte und -Inhalte zur Ideologie des Faschismus soll mit der Ausstellung verdeutlicht werden, um vor allem bei Jugendlichen den immer noch in Teilen der Bevölkerung verbreiteten Schein der NPD als einer „normalen“ Partei zu nehmen. Gleichzeitig sind Initiativen bundesweit in den letzten Monaten erfolgreich mit Demonstrationen und Blockaden Nazi-Aufmärschen entgegengetreten oder haben diese verhindern können – wie in Dresden und Berlin. Solche Blockaden gegen Nazi-Aufmärsche, die rassistische, antisemitische und Volkverhetzende Ideen verbreiten helfen, werden von einigen Juristen als legitimes demokratisches Mittel beurteilt. Dies wurde nicht zuletzt auch im jüngsten Prozess gegen den Berliner Landesvorsitzenden der VVN-BdA Hans Coppi deutlich, dessen Eltern von den Nazis als Wiederstandskämpfer ermordet wurden. Hans Coppi hatte sich an einer Blockade gegen Neofaschisten in Berlin beteiligt und sei angeblich gegen Polizisten vorgegangen. Der Prozess endete mit einem Vergleich, da das Gericht offensichtlich kein Interesse an der Bestrafung von Zivilcourage gegen Neonazi-Aufmärsche hatte. Die VVN-BdA wird sich weiter an Aktivitäten gegen alte und neue Nazis beteiligen und diese auch mit organisieren. Dr. Axel Holz, Landesvorsitzender VVN-BdA MV e.V

Veranstaltung zur Ausstellungseröffnung

17. Januar 2011

„Neofaschismus in Deutschland“

18.01.2011

Veranstaltung zur Ausstellungseröffnung

„Neofaschismus in Deutschland“

Redner: Annette Düring, DGB Vorsitzende, Region Bremen-Elbe-Weser und Prof. Heiner Finck, Bundessprecher der VVN-BdA

Dienstag, 18. Januar 2011, 19:00 Uhr

DGB-Haus Bahnhofsplatz 22-28 28195 Bremen

Dienstag, 18. Januar 2011, 19:00 Uhr DGB-Haus Bahnhofsplatz 22-28 28195 Bremen

Neues vom U-Boot-Bunker „Valentin“

geschrieben von Ulrich Stuwe

26. Dezember 2010

… auf und um das Gelände des Materialdepots fand am 26. – 28. November eine erste „Führungswerkstatt“ der Landeszentrale für politische Bildung statt.

… auf und um das Gelände des Materialdepots fand am 26. – 28. November eine erste „Führungswerkstatt“ der Landeszentrale für politische Bildung statt. Ziel der Landeszentrale ist es, eigenes Personal auszubilden, das Gruppenführungen im und um den U-Boot-Bunker „Val’entin“ durchführen soll… schnell zeigte sich, dass Motivation und „MISSION“ der einzelnen Teilnehmer doch stark voneinander abwichen. Allerdings ergaben sich auch daraus sehr unterschiedliche Perspektiven, die sich bei unserer Arbeit in Gruppen und im Plenum fruchtbar ergänzten… Inwieweit neben dem Leid der dort unfreiwillig Arbeitenden technische Daten und Abläufe über Bunker, Bunkerbau, U-Boot-Bau und dem U-Boot-Typ XXI vermittelt werden sollen, waren immer wieder kontrovers diskutierte Themen… Fast vollständige Einigkeit bestand bei allen Teilnehmern, dass die Begehung des Bunkerdachs zur räumlichen Orientierung der Besucher auf die Lagerlandschaft eigentlich unentbehrlich ist… Die Landeszentrale beabsichtigt jedenfalls spätestens ab dem 2. Mai mit Führungen zu beginnen… Mirko und Christel betonten trotzdem immer wieder ihren Willen zur Zusammenarbeit mit den lokalen Gruppen,… Beide Veranstaltungsleiter machten immer wieder deutlich, dass sie den Teilnehmern im Rahmen ihres Gedenkstätten-Konzeptes bei den Führungen einen relativ großen eigenen Gestaltungsspielraum zubilligen werden…

Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ in Bremen

geschrieben von Dorothee Kirchgäsner

26. Dezember 2010

… Dass Politiker die Integrationsdebatte rechtspopulistisch aufheizen und sich die Idee vom „nützlichen Menschen“ breit macht,……

… Dass Politiker die Integrationsdebatte rechtspopulistisch aufheizen und sich die Idee vom „nützlichen Menschen“ breit macht, spricht eine deutliche Sprache. Über 100 Todesopfer neofaschistischer Gewalt seit 1990, diese Zahl ist alarmierend. Doch wo ist der rechte Rand und wie weit reicht er in die so genannte Mitte der Gesellschaft? … Beidem gerecht wird eine Ausstellung, die die VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten) mit Unterstützung von ver.di Nord konzipiert hat… Verschiedene DGB-Gliederungen und die Bremer VVN-BdA holen diese Ausstellung Anfang kommenden Jahres ( 18.01 – 04.02.2011) nach Bremen.

Auf 26 Tafeln informiert sie über Ideologie und Praxis des Neofaschismus und benennt Ursachen für die Ausbreitung rassistischen und nationalistischen Denkens beziehungsweise Handelns… Verschiedene Themenkomplexe bieten einen Überblick zur Situation in Deutschland und bringen die Besucher_innen auf einen aktuellen Stand, … Das rechte Spektrum ist heterogen und reicht von Parteibiedermännern bis zu den „Autonomen Nationalisten“, … Sie alle eint das Ideologem der „Volksgemeinschaft“…

Den rechten Grauzonen und deren Tolerierung in der Bundesrepublik widmet sich ein weiterer Teil der Ausstellung… Nicht nur historisch Interessierte werden von den kontinuierlichen Verweisen und Vergleichslinien zum historischen Nationalsozialismus angetan sein… Bei dieser Schärfung des Blicks sollten Schulen und andere Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten. Die Ausstellung und ihr Begleitprogramm bieten einen möglichen Ansatzpunkt zu einer solchen Kooperation. Ein Besuch der Ausstellung empfiehlt sich mit Schüler_innen ab der Mittelstufe.

Unser Kamerad Klaus Hübotter bekommt die Ehrenbürger-Urkunde

geschrieben von Ingeborg und Herbert Beidbach

26. Dezember 2010

Mein Wunsch ist, dass dann das ganze anständige Bremen aufsteht, … und diese hirnverbrannten Verfassungsfeinde unmissverständlich wahrnehmen müssen, dass sie in Bremen nichts zu suchen haben und nichts finden.“

…Bei der Überreichung der Urkunde, hebt Bürgermeister Jens Böhrnsen die Verdienste von Klaus Hübotter für die Kultur-politische Entwicklung als Bauherr und Mäzen für die Stadt hervor. Er betont aber auch dieser Klaus Hübotter tritt seit seiner Jugend für die Gleichberechtigung, gegen Fremdenfeindlichkeit und für eine friedliche Welt ein… Klaus Hübotter ist aber nicht nur Architekt und Bauherr, und Verseschreiber. Er ist ein politischer Mensch. Am Schluss seiner Dankesrede wehrt er sich gegen das Ansinnen, der NPD in Bremen einen Aufmarsch am 1. Mai 2011 zu organisieren. Wörtlich sagt er in seiner Rede: „… Mein Wunsch ist, dass dann das ganze anständige Bremen aufsteht, … und diese hirnverbrannten Verfassungsfeinde unmissverständlich wahrnehmen müssen, dass sie in Bremen nichts zu suchen haben und nichts finden.“

Mahnwache am 9.November

8. November 2010

09.11.2010

Mahnwache am 9.November

Dienstag, 09. November 2010, 17:00 Uhr

jüdisches Altersheim Gröpelinger Heerstaße 167

Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht vor 72 Jahren. Die Zerstörung zahlreicher Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in Hastedt zeigt, dass Wachsamkeit gegen jeder Form von Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit heute mehr denn je geboten ist. Mit dieser Mahnwache wollen wir vor allem der Opfer des faschistischen Terrors hier in unserem Stadtteil gedenken.“

Dienstag, 09. November 2010, 17:00 Uhr jüdisches Altersheim Gröpelinger Heerstaße 167 Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht vor 72 Jahren. Die Zerstörung zahlreicher Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in Hastedt zeigt, dass Wachsamkeit gegen jeder Form von Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit heute mehr denn je geboten ist. Mit dieser Mahnwache wollen wir vor allem der Opfer des faschistischen Terrors hier in unserem Stadtteil gedenken.“

Auf jüdischen Spuren in Gröpelingen

6. November 2010

07.11.2010

Auf jüdischen Spuren in Gröpelingen

Sonntag, 07. November 2010, 11:00 Uhr

Schützenhof Brombergerstraße 117 in Gröpelingen

Alternativer antifaschistischer Stadtrundgang am Sonntag, den 07. November 2010 um 11:00 Uhr ab Schützenhof Brombergerstraße 117 in Gröpelingen. Am Schützenhof gab es Dezember 1944 – April 1945 ein Außenkommando des KZ Neuengamme. In etwas mehr als drei Monaten starben hier 267 Häftlinge, vor allem Juden aus Ungarn und Polen. An sie erinnert stellvertretend ein Stolperstein für den Schlosser László Schächter. Entlang der ersten Hälfte des Weges, den 700 KZ-Häftlinge tagtäglich zur Arbeit gehen mussten, führt die Spur zum ehemaligen Jüdischen Altenheim, aus dem Ende Juni 1942 die Bewohner ins KZ Theresienstadt deportiert wurden, einer Zwischenstation auf dem Weg in die Vernichtung. Von dort aus geht es zum früheren Haus der jüdischen Kaufmannsfamilie Littmann, die 1938 nach Ostgalizien ausgewiesen und wenige Monate nach dem Einmarsch der Wehrmacht in die Vernichtung getrieben wurde. Anmeldung erbeten bis 01. November im Landesbüro unter 0421/382914 oder bei Raimund Gaebelein unter 0421/6163215 oder 0176/49865184.

Sonntag, 07. November 2010, 11:00 Uhr Schützenhof Brombergerstraße 117 in Gröpelingen Alternativer antifaschistischer Stadtrundgang am Sonntag, den 07. November 2010 um 11:00 Uhr ab Schützenhof Brombergerstraße 117 in Gröpelingen. Am Schützenhof gab es Dezember 1944 – April 1945 ein Außenkommando des KZ Neuengamme. In etwas mehr als drei Monaten starben hier 267 Häftlinge, vor allem Juden aus Ungarn und Polen. An sie erinnert stellvertretend ein Stolperstein für den Schlosser László Schächter. Entlang der ersten Hälfte des Weges, den 700 KZ-Häftlinge tagtäglich zur Arbeit gehen mussten, führt die Spur zum ehemaligen Jüdischen Altenheim, aus dem Ende Juni 1942 die Bewohner ins KZ Theresienstadt deportiert wurden, einer Zwischenstation auf dem Weg in die Vernichtung. Von dort aus geht es zum früheren Haus der jüdischen Kaufmannsfamilie Littmann, die 1938 nach Ostgalizien ausgewiesen und wenige Monate nach dem Einmarsch der Wehrmacht in die Vernichtung getrieben wurde. Anmeldung erbeten bis 01. November im Landesbüro unter 0421/382914 oder bei Raimund Gaebelein unter 0421/6163215 oder 0176/49865184.

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