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Aus der Not geboren

geschrieben von Raimund Gaebelein

10. Februar 2013

Eine interessante wie lehrreiche Veranstaltung war die diesjährige Gedenkfeier für die Verteidiger der Bremer Räterepublik am 03. Februar auf dem Waller Friedhof

Erinnert wurde eingangs an die Weigerung der Banken, die Löhne der Staatsbediensteten zu zahlen, solange der sozialistische Modellversuch anhielt. Erinnert wurde an die Zerschlagung der Räterepublik durch die Division Gestenberg und das Freikorps Caspari auf Betreiben der Bremer Kaufmannschaft, abgesegnet durch das Bündnis zwischen dem MSPD-geführten Rat der Volksbeauftragten unter Ebert und Noske …Erinnert wurde an die Rede des KPD-Bürgerschaftsabgeordneten Hermann Prüser am 10. März 1933, in der er vor dem weißen Terror warnte …Daran anknüpfend spannte Manuel Kellner (Bildungsgemeinschaft SALZ) den Bogen von der Bremer Räterepublik zu den sozialen Auseinandersetzungen heute. Ihre Ausrufung erfolgte durch den Betriebsobmann Martin Frasunkiewicz. Als Fehler sah Manuel Kellner an, dass die Vertreter der Bremer Mehrheitssozialdemokratie von der Beteiligung am Rat der Volksbeauftragten ausgeschlossen waren. …Er skizzierte die Hintergründe der Sozialproteste im südlichen Teil der Europäischen Union…Die anschließende Politrevue von Susanne Plückebaum und Michael Henk lies noch einmal den Bogen von der Räterepublik zu den heutigen weltweiten Sozialkämpfen deutlich werden.

Kultur im KZ half zu überleben

geschrieben von Raimund Gaebelein

10. Februar 2013

Vor 65 interessierten TeilnehmerInnen sprach unser Kamerad Jörg Wollenberg am 17. Januar in der Villa Ichon über die Rolle der Kulturarbeit bei der Stärkung des Überlebenswillens.

Eine Fülle von Denkanstößen vermittelte seine Würdigung der intellektuellen Widerstandstätigkeit in Haft und KZ, …Nur kurze Zeit vermochte das Lagerorchester die todgeweihten Juden bei der Selektion an der Rampe in Birkenau von ihrem Schicksal ablenken. …Lieder gegen den Strich, die verfemte Zwölftonmusik Arnold Schönbergs, konnte im KZ Theresienstadt aufgeführt werden…Sehr zwiespältig und nicht ungefährlich, konnte diese Arbeit Häftlingen eine zeitlang das Leben retten, …Jörg Wollenberg würdigte auch die Bremer Künstler, … Im IG Farben Prozess vor dem Nürnberger Militärtribunal wurde die Kulturpräsenz als Entlastungsbeweis herangezogen…Wir können gespannt auf das Erscheinen von Jörg Wollenbergs neuestem Buch sein.

den Zweifel säen

geschrieben von Raimund Gaebelein

10. Februar 2013

Der Generalsekretär der FIR, unser Kamerad Dr. Ulrich Schneider, hat es dankbarerweise übernommen, in Bremen die Rolle Deutscher Widerstandskämpfer im Exil, in den europäischen Partisanenbewegungen und in den Reihen der Alliierten zu beleuchten.

Der früh einsetzende Terror des deutschen Faschismus trieb führende Mitglieder der deutschen Arbeiterorganisationen über die Grenzen, um die Organisationsstrukturen zu erhalten und den antifaschistischen Widerstand von Nachbarstaaten her fortführen zu können…1936 sammelten sich in Paris Arbeiterfunktionäre wie Intellektuelle, um gemeinsam ein breites Volksfrontbündnis gegen den Naziterror zu schließen. …Der Spanische Bürgerkrieg führte viele Antifaschisten dazu, an der Seite der Republik gegen die faschistischen Putschgeneräle um Franco zu kämpfen…Ulrich Schneider wies auf eine Reihe von BremerInnen hin, die beispielhaft für den Widerstand stehen, …Denen, die Kontakte zum nationalen antifaschistischen Widerstand fanden, in Frankreich, in Griechenland, Jugoslawien, eröffneten sich neue Wege zum Kampf gegen deutsche Militärbesatzung und SD-Terror…In anderen Teilen kämpften ehemalige Spanienkämpfer in den Reihen des bewaffneten Widerstands. …Das Nationalkomitee Freies Deutschland organisierte sich nach der Niederlage der 6. Armee in Stalingrad aus deutschen Antifaschisten im Exil, wie Erich Weinert, Kriegsgefangenen, wie Heinrich Graf Einsiedel, in enger Verbindung mit dem Bund deutscher Offiziere, zu denen Generäle wie Walter von Seydlitz-Kurtzbach und später auch Feldmarschall Paulus zählten. …Antifaschisten nutzten die Möglichkeit Zuchthaus oder KZ zu entkommen, indem sie sich zum Strafbataillon 999 meldeten, um von dort Wege zu finden, sich Partisanenbewegungen anzuschließen, …Nach dem Vortrag entspann sich 45 Minuten lang eine lebhafte Diskussion..

Verpflichtet Schule ohne Rassismus?

geschrieben von Marion Bonk

10. Februar 2013

Auf Initiative der Schülervertretung der Gymnasiums An der Hamburger Str. war vom 07.01. bis 11.01.2013 dort die Neofa-Ausstellung der VVN-BdA zu sehen.

Mit großem Interesse folgte eine 10. Klasse der Einführung der Ausstellung durch Thomas. Nach dem Rundgang wurde über offen gebliebene Fragen zur NPD und Neofaschismus diskutiert. …Zur Einführung verteilten wir die vierseitigen Fragebögen, die in Schwerin für diese Ausstellung entwickelt worden waren. Bei den SchülerInnen war das Interesse sehr unterschiedlich. Neben völlig Desinteressierten gab es eine große Gruppe, die das ganze lediglich als Pflichtprogramm verstanden, sowie eine Gruppe sehr interessierter und engagierter Jugendlicher. …Insgesamt haben ca. 20 Klassen mit 560 SchülerInnen die Ausstellung besucht. … Einen besonderen Dank nochmals an Thomas für seinen Einsatz in Bremen und die Bereitstellung der 2. Ausstellung. Recht herzlichen Dank an die Schülervertretung für ihren unermüdlichen Einsatz.

Paris – Boulevard St. Martin No. 11

6. Februar 2013

07.02.2013

Alice Czyborra, Tochter des Résistancekämpfers Peter Gingold liest aus seinen Erinnerungen

Paris – Boulevard St. Martin No. 11

Donnerstag, 07. Februar 2013, 19.30 Uhr

im Kleinen Saal 5. Stock, DGB-Haus, Bahnhofsplatz 22-28,

Veranst. VVN-BdA Bremen in Kooperation mit dem DGB Bremen, Arbeit und Leben Bremen und der Rosa-Luxemburg Initiative Bremen, unterstützt von Bremer Friedensforum.

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Donnerstag, 07. Februar 2013, 19.30 Uhr im Kleinen Saal 5. Stock, DGB-Haus, Bahnhofsplatz 22-28, Veranst. VVN-BdA Bremen in Kooperation mit dem DGB Bremen, Arbeit und Leben Bremen und der Rosa-Luxemburg Initiative Bremen, unterstützt von Bremer Friedensforum.

Deutsche im internationalen Widerstand gegen den Faschismus während des Zweiten Weltkriegs

3. Februar 2013

04.02.2013

Dr. Uklrich Schneider spricht zum Thema

Deutsche im internationalen Widerstand gegen den Faschismus während des Zweiten Weltkriegs

Montag, 04. Februar 2013, 19:30 Uhr

Tivoli-Saal, DGB-Haus, Bahnhofsplatz 22-28,

Veranst. VVN-BdA Bremen in Kooperation mit dem DGB Bremen, Arbeit und Leben Bremen und der Rosa-Luxemburg Initiative Bremen, unterstützt von Bremer Friedensforum.

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Montag, 04. Februar 2013, 19:30 Uhr Tivoli-Saal, DGB-Haus, Bahnhofsplatz 22-28, Veranst. VVN-BdA Bremen in Kooperation mit dem DGB Bremen, Arbeit und Leben Bremen und der Rosa-Luxemburg Initiative Bremen, unterstützt von Bremer Friedensforum.

Gedenkveranstaltung Bremer Räterepublik

2. Februar 2013

03.02.2013

Gedenkveranstaltung Bremer Räterepublik

Sonntag, 03. Februar 2013, 11 Uhr

Waller Friedhof

. Es sprechen: Manuel Kellner (Vorstand SALZ), Musik: Michael Henk, anschließend: Kulturprogramm im Westend ab 12.00 Uhr Eine Rock-Revue von Michael Henk

Aufrufer: Bildungsvereinigung SALZ, Bremer Antikapitalistische Linke (BAL), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Bremen Elbe-Weser, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bremen, DIE LINKE. Landesverband Bremen, Fraktion DIE LINKE in der Bremer Bürgerschaft, Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Bremen, DKP Bremen-Nord, Initiative Bremer Montagsdemo, Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg, Marxistische Abendschule (MASCH), Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland (MLPD), Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Bremen, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bremen

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Sonntag, 03. Februar 2013, 11 Uhr Waller Friedhof . Es sprechen: Manuel Kellner (Vorstand SALZ), Musik: Michael Henk, anschließend: Kulturprogramm im Westend ab 12.00 Uhr Eine Rock-Revue von Michael Henk Aufrufer: Bildungsvereinigung SALZ, Bremer Antikapitalistische Linke (BAL), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Bremen Elbe-Weser, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bremen, DIE LINKE. Landesverband Bremen, Fraktion DIE LINKE in der Bremer Bürgerschaft, Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Bremen, DKP Bremen-Nord, Initiative Bremer Montagsdemo, Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg, Marxistische Abendschule (MASCH), Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland (MLPD), Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Bremen, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bremen

„Erzwingt die Einheitsfront“

29. Januar 2013

30.01.2013

Prof. Dr. Jörg Wollenberg

„Erzwingt die Einheitsfront“

Mittwoch, 30. Januar 2013, 17 Uhr

DGB-Haus, Bahnhofsplatz 22-28

Aufrufe und Massendemonstrationen der Bremer Arbeiterbewegung 1932/33 gegen die Nazis mit Zeitzeugenberichten von Karl Grobe (SPD/SAP)

Mittwoch, 30. Januar 2013, 17 Uhr DGB-Haus, Bahnhofsplatz 22-28 Aufrufe und Massendemonstrationen der Bremer Arbeiterbewegung 1932/33 gegen die Nazis mit Zeitzeugenberichten von Karl Grobe (SPD/SAP)

Zentrale Gedenkveranstaltung

26. Januar 2013

27.01.2013

Zentrale Gedenkveranstaltung

Sonntag, 27. Januar 2013, 20 Uhr

Oberen Rathaushalle

Sonntag, 27. Januar 2013, 20 Uhr Oberen Rathaushalle

Event-Pläne in Bremen Blumenthal

geschrieben von verschiedene

25. Januar 2013

Event-Pläne von Ortsamtleiter und SPD-Beiratsfraktion anlässlich der Eingemeindung Blumenthals vor 75 Jahren schlichtweg neben der Spur

Aufruhr in Blumenthal. Beteiligt sind mal wieder der Ortsamtsleiter und die SPD-Beiratsfraktionen. Worum geht es diesmal?

Nächstes Jahr jährt sich die ‚Verordnung über den Neuaufbau des Reiches‘, die auch die Eingemeindung Bremen-Blumenthals beinhaltete, zum 75sten Mal. Das Blumenthaler Stadtteilparlament hat auf Antrag der SPD-Beiratsfraktion und mit den Stimmen der Christdemokraten beschlossen, vom Bremer Kulturressort eine viertel Million Euro für Jubiläums-Festivitäten zu fordern – ‚allen Unkenrufen zum Trotz‘, wie es im Beschlusstext heißt. Ortsamtsleiter Peter Nowack (SPD) dazu in der Norddeutschen: ‚Wir erwarten, dass die Stadt Bremen sich als politische Willensbekundung zu diesem Stadtteil bekennt – und Geld gibt‘. Ein ‚Fest für Jedermann auf der Bahrsplate‘ soll nach Vorstellung der Beiratsmehrheit im Juli die Feierlichkeiten krönen.

Dagegen regt sich Widerstand. Denn der geplante Veranstaltungsort, die Bahrs Plate, ist ein Erinnerungsort gegen Faschismus, Krieg und Holocaust; der Ort mahnt unter anderem an das ehemalige KZ-Außenlager an selber Stelle. Kristina Vogt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN in der Bürgerschaft, meint dazu: „Mindestens 134 Menschen wurden hier Opfer der NS-Vernichtungspolitik. Die Bahrsplate ist kein Ort, um geschichtsvergessen bei Bier und Bratwurst eine Raumordnungsmaßnahme zu feiern, die von den Nazis nicht zuletzt aus Gründen effizienter Kriegswirtschaft vorgenommen wurde. Dieser Antrag hat nichts mit einer ‚Willensbekundung‘ zu irgendeinem Stadtteil zu tun, sondern ist schlichtweg neben der Spur. Auf so eine krude Idee ist im Gegensatz zum Blumenthaler Ortsamtsleiter und der dortigen SPD-CDU-Riege landesweit noch niemand gekommen.“

Der Landesvorsitzende der Bremer VVN – Bund der Antifaschisten, Raimund Gaebelein, sieht ebenfalls keinen Anlass, die Eingemeindung zu bejubeln. „Sie diente im Grunde der Kriegswirtschaft, die Industrieproduktion sollte nicht von irgendwelchen Gemeindegrenzen behindert werden.“ Auch er erinnert daran, dass auf der Bahrs Plate vor dem Zweiten Weltkrieg Aufmärsche der paramilitärischen Formationen der Nazipartei stattfanden und während des Krieges Baracken für Kriegsgefangene und das KZ-Außenlager Blumenthal standen, wo wenigstens 134 Zwangsarbeiter an Hunger, Entkräftung, umkamen, erschlagen, erschossen, erhängt wurden. Für Gaebelein ist dies eine Instinktlosigkeit sondergleichen. Er fragt in einem offenen Brief den Blumenthaler Ortsamtsleiter und den Beirat, ob das Stadtteilparlament sowie das Ortsamt denn erwarten würden, dass Angehörige und politische Erben der Opfer an den Feiern zur Schaffung der Voraussetzungen für die Deportation ihrer Väter, Brüder und Onkel teilnehmen würden.

Kritik erhalten Peter Nowack und die SPD-Beiratsfraktion jetzt offenbar auch aus den eigenen Reihen. Laut eines taz-Berichtes vom 23. Januar 2013 sagt der Bremer Bürgermeister und Kultursenator Jens Böhrnsen: „Ich habe vor einiger Zeit ein Mahnmal auf der Bahrsplatte eingeweiht. Deshalb erscheint mir das für mich nicht der richtige Ort für ausgelassene Feiern ungetrübter Fröhlichkeit sein zu können.“ Und auch der Blumenthaler Ortsverein der Sozialdemokraten rudert nun wohl zurück. Heute steht in der Bremer Lokalausgabe der taz, dass die Pläne der SPD-Beiratsfraktion, das 75-jährige Jubiläum der Eingemeindung Blumenthals zu Bremen zu feiern, vom SPD-Ortsverein nicht mitgetragen würden.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass der Blumenthaler Ortsamtsleiter unangenehm auffällt. Nach einer Massenschlägerei in der George-Albrecht-Straße von Anfang Oktober 2012 machte er mit Forderungen auf sich aufmerksam, die man sonst nur aus dem rechtsradikalen Lager her kennt. Nun rächt sich einmal mehr, dass bei der Novellierung des Beirätegesetzes vor einigen Jahren zwar die Stadtteilparlamente das Recht erhalten haben, ihre Ortsamtsleiter/innen selbst auszuwählen. Die Möglichkeit einer vorzeitigen Abwahl wurde aber nicht festgeschrieben. So können wir auf weitere ‚Ideen‘ von Peter Nowack gespannt sein. Lucie Horn 75 Jahre Eingemeindung Blumenthals: LINKE kritisiert Event-Pläne als „schlichtweg neben der Spur“

2014 jährt sich die ‚Verordnung über den Neuaufbau des Reiches‘, die auch die Eingemeindung Bremen-Blumenthals beinhaltete, zum 75sten Mal. Der Blumenthaler Beirat hat auf Antrag seiner SPD-Fraktion beschlossen, vom Bremer Kulturressort eine viertel Million Euro für Jubiläums-Festivitäten zu fordern – ‚allen Unkenrufen zum Trotz‘, wie es im Beschlusstext heißt. Ortsamtsleiter Peter Nowack (SPD) dazu in der Norddeutschen: ‚Wir erwarten, dass die Stadt Bremen sich als politische Willensbekundung zu diesem Stadtteil bekennt – und Geld gibt‘. Ein ‚Fest für Jedermann auf der Bahrsplate‘ soll nach Vorstellung der Beiratsmehrheit im Juli die Feierlichkeiten krönen.

Die Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft lehnt das Vorhaben ab. Die Bahrsplate ist ein Erinnerungsort gegen Faschismus, Krieg und Holocaust; der Ort mahnt unter anderem an das ehemalige KZ-Außenlager an selber Stelle. Kristina Vogt, Fraktionsvorsitzende, erklärt: „Mindestens 134 Menschen wurden hier Opfer der NS-Vernichtungspolitik. Die Bahrsplate ist kein Ort, um geschichtsvergessen bei Bier und Bratwurst eine Raumordnungsmaßnahme zu feiern, die von den Nazis nicht zuletzt aus Gründen effizienter Kriegswirtschaft vorgenommen wurde. Dieser Antrag hat nichts mit einer ‚Willensbekundung‘ zu irgendeinem Stadtteil zu tun, sondern ist schlichtweg neben der Spur. Auf so eine krude Idee ist im Gegensatz zum Blumenthaler Ortsamtsleiter und der dortigen SPD-CDU-Riege landesweit noch niemand gekommen.“

Peter Erlanson, kulturpolitischer Sprecher, ergänzt: „Mir fallen diverse Initiativen und Institutionen ein, die kleine Summen für hervorragende Projekte beantragen, aber mit Verweis auf die knappen Kassen regelmäßig von der Koalition abgebügelt werden. Und das beschmierte Mahnmal für die Opfer der Reichspogromnacht in der Dechanatstraße wurde erst nach einer parlamentarischen Anfrage der LINKEN saniert; finanziell ging es dabei um wenige tausend Euro. Sollten für die Jubiläumspläne der SPD auf der Bahrsplate öffentliche Mittel bewilligt werden, wäre das ein ausgemachter Skandal.“

Bericht auf Radio Bremen vom 25.01.2013 http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=82513

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