Zentrale Gedenkveranstaltung des Senats der Freien Hansestadt Bremen
Grußwort: Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte
Vortrag: Prof. Dr.Frank Bajohr (Institut für Zeitgeschichte/Zentrum für Holocaust-Studien): ›Keine Diktatur ohne Gesellschaft. Vom Mitmachen nach 1933‹.
Moderation: Dr.Thomas Köcher (Direktor Landeszentrale für politische Bildung Bremen)
Schülerinnen und Schüler der Oberschule Findorff lesen aus dem Erinnerungsbuch für die Opfer der Medizinverbrechen aus Bremen
Musik: Knabenchor Unser Lieben Frauen, Bremen
Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus
18. Dezember 2019
>AsozialeBerufsverbrecher<:
18. Dezember 2019
Vergessene Opfergruppen der NS
Diskussion mit Prof. Dr. Frank Nonnenmacher (Frankfurt / M.), Angehöriger eines ›Asozialen‹ und Initiator des Appells ›Vergessene NS-Opfer‹, sowie den Bundestagsabgeordneten Eva Högl und Kirsten KappertGonther.
>Meine Arbeit im Sonderkommando Auschwitz<
18. Dezember 2019
Zeugnisse von Überlebenden. Revolte der Todgeweihten.
Lesung mit Hermann Kuhn und CorneliusKopf-Finke
Keine Zuflucht. Nirgends
18. Dezember 2019
.>Die Konferenz von Evian und die Irrfahrt der St. Louis<
Szenische Lesung aus der Reihe "Aus den Akten auf die Bühne". Kooperation mit der Universität Bremen.
Ein unbekanntes Volk?
12. Dezember 2019
Zur Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma in Europa. Diskussion mit Birgit Sippel, Mitglied des EU-Parlaments Mit schätzungsweise 15 Millionen Menschen bilden die Sinti und Roma die größte Minderheit in Europa. Viele von ihnen leben nach wie vor in menschenunwürdigen Verhältnissen. Für sie setzt sich die Europa-Abgeordnete Birgit Sippel aus Nordrhein-Westfalen ein, die seit 2009 Mitglied des EU-Parlaments ist. Sie ist im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres tätig – einem der wichtigsten gesetzgebenden Ausschüsse des Europäischen Parlaments. Moderation: Libuse Cerna
Bremer Rätegedenken
10. Dezember 2019
Gedenkgang vom Haupteingang zum Waller Friedhof.
Zum Vermächtnis der Bremer Sozialistischen Republik spricht Klaus Gietinger (Berlin)am Mahnmal für ihre Verteidiger. Musikalisch unterstützt vom Buchtstraßenchor.
Im Anschluss in der Kulturwerkstatt Westend musikalische Einstimmung durch das Rote Krokodil und Gespräch zwischen Klaus Gietinger und Dr. Karl-Heinz Roth (Stiftung für Sozialgeschichtedes 20. Jahrhunderts) über neuere Forschungserkenntnisse und Folgerungen aus dem Scheitern der Bremer Räterepublik. Moderiert von Ingo Schuhmann.
900 Tage Belagerung Leningrads 1941-1944.
10. Dezember 2019
im Rahmen der MASCH Bremen spricht Dr. Gert Meyer (Marburg) über 900 Tage Belagerung Leningrads 1941-1944. Die Leningrader Blockade war ein zentraler Bestandteil des Vernichtungskriegs der Wehrmacht im Osten. Während der 900 Tage starben weit über 1 Million sowjetischer Zivilisten und Soldaten durch Hunger, Kälte, Krankheiten, Erschöpfung, Bombardierungen und während der Kämpfe an den Leningrader Fronten. In einer Weisung Hitlers vom 22. September 1941 hieß es:„der Führer hat beschlossen, die Stadt Petersburg vom Erdboden zu vertilgen. Nach dem Sieg über Sowjetrussland wird es für das Weiterbestehen dieser großen Stadt nicht mehr den geringsten Anlass geben.“ Im Vortrag wird es darum gehen, unter welchen Bedingungen die faschistischen Plän zunichtegemacht werden konnten. In einer beispiellosen Kraftanstrengung konnten die Frontengehalten werden. Zehntausende von Kindern konnten evakuiert werden. Unter prekärsten Bedingungen konnte das kulturelle Leben weitergeführt werden und wurde zu einer Überlebensressource. Welche Erinnerungen knüpfen sich heute in Russland an die Blockade und wie geht die BRD mit einem der größten Verbrechen des deutschen Faschismus um?




