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SUMMARY:Drei Bremer Lebenswege zwischen Verfolgung\, Verantwortung und Neubeginn - szenische Lesung "Karrieren in Bremen nach 1945"
DESCRIPTION:12. Mai\nIn der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“ zeigt die Bremer Shakespeare Company noch einmal die szenische Lesung „Karrieren in Bremen nach 1945“.\n\n\n\nDrei Bremer Lebenswege zwischen Verfolgung\, Verantwortung und Neubeginn \nFreut euch auf eine spannende Zeitreise durch die Bremer Geschichte: Die Ausstellung erzählt von drei Menschen\, deren Lebenswege kaum unterschiedlicher sein könnten – und doch alle eng mit Bremen verbunden sind. \n  \nZu entdecken sind: \nKurt A. Becher (1909–1995)\, einst SS-Offizier\, der nach 1945 als Unternehmer zu Reichtum und Einfluss gelangte. \nKäthe Popall (1907–1984)\, Widerstandskämpferin\, erste Bremer Senatorin nach dem Krieg und engagierte Frauenrechtlerin. \nAlfred Ries (1897–1967)\, jüdischer Emigrant\, Diplomat und Präsident von Werder Bremen\, der nach seiner Rückkehr viel zur Bremer Nachkriegsgeschichte beitrug. \n  \nEintritt: 18 Euro / Ermäßigt: 10 Euro
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SUMMARY:Filmvorführung "Die Wunderwaffe"
DESCRIPTION:Unsere Filmreihe geht in die nächste Runde! \n  \nAm Sonntag\, 10. Mai\, zeigen wir den nächsten Film unserer Reihe „Widerstand hat Geschichte“ im Rahmen der Aktivitäten gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und der Kriegsmobilmachung.\n\n\n\nEs werden immer ausgeklügeltere Waffen entwickelt\, ausprobiert und in Kriegen eingesetzt\, aber unverzichtbar für die Entwicklung\, für die Herstellung und für das Führen der Waffen ist nach wie vor der Mensch.\nNicht von ungefähr läuft die Werbemaschine auf Hochtouren\, um\, wie der Verteidigungsminister sagte\, ihn kriegstüchtig zu machen.\n\nDer Film zeigt\, wie oft ein deutscher Soldat fallen und wieder in Marsch gesetzt werden kann. Die Dreharbeiten liefen während einer Aktion\, in der das Gedicht von Bertolt Brecht „Legende vom toten Soldaten“ szenisch dargestellt wurde.\n\n\n\nUrsprünglich als „Kulturelles Beiprogramm zu 30 Jahren Bundeswehr“ gedacht\, wurde die Aktion verboten. Vier Jahre lang fanden öffentliche Proben statt\, unter anderem 1986 in Bremen\, bis zur im Film gezeigten und viel umfangreicheren Aktion.\n\n\nDer Eintritt ist frei\, Spenden werden aber gerne entgegengenommen
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SUMMARY:Kranzniederlegung zu Ehren der Toten aus der Sowjetunion
DESCRIPTION:Am Samstag\, 9. Mai\, 11 Uhr\, findet auf dem Friedhof Osterholz\, Gräberfeld NN („Ausländerfeld“) eine Kranzniederlegung zu Ehren der Toten aus der Sowjetunion statt.\n\nWer teilnehmen möchte\, nutzt am besten den Friedhofseingang Hermann-Koenen-Straße.
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SUMMARY:8. Mai - Jahrestag des Sieges über das faschistische Deutschland
DESCRIPTION:8. Mai\, 11 Uhr\nAm Jahrestag des Sieges über das faschistische Deutschland und des Endes des 2. Weltkriegs in Europa findet in Bremen am Mahnmal an der Reitbrake in Oslebshausen eine Kundgebung mit Kranzniederlegung statt.\n\n\nFür die VVN-BdA Bremen wird Ulrich Stuwe dort sprechen.\nEs geht an der Reitbrake immer noch darum\, ob dort eine Bahnwerkstatt gebaut wird und ob und wie ein würdiger Erinnerungsort an die vielen toten Kriegsgefangenen\, die dort begraben waren\, gestaltet wird.
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SUMMARY:6. Mai: Erinnern an die Bücherverbrennungen im faschistischen Deutschland 1933
DESCRIPTION:  \nIm Zeitraum März bis Oktober 1933 organisierten diverse faschistische Organisationen in Deutschland Bücherverbrennungen. Höhepunkt waren die Verbrennungskationen am 10. Mai in Berlin und 18 weiteren Universitätsstandorten. \nFür die Nazis waren diese Inszenierungen Teil ihrer Kampagne „Aktion wider den undeutschen Geist“ mit den bekannten tödlichen Folgen.\n\nIn Bremerhaven fand die Bücherverbrennung am 6. Mai 1933 statt. \n\nZur Erinnerung daran lesen Bremerhavener Bürgerinnen und Bürger am 6. Mai 2026\, 14.30 – 16.30 Uhr\, im Historischen Museum Bremerhaven  Texte „verbrannter“ Autoren.\n\nVeranstalter der Lese-Aktion sind:\nAktionsbündnis gegen Rechts – Bremerhaven bleibt bunt\, Omas gegen Rechts- Bremerhaven und Umzu\, VVN-BdA\, Historisches Museum Bremerhaven
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SUMMARY:Komm heraus zum 1. Mai - Bremen
DESCRIPTION:Am 1. Mai rufen die im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften in Bremerhaven und Bremen zu Demonstrationen auf\, an denen wir als VVN-BdA uns in unterschiedlicher Form beteiligen.\n\nBremen: Demonstration und Kundgebung mit anschließendem „Familienfest auf dem Domshof“\n\nTreffpunkt ist um 10:45 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Weserstadion\nDie Demonstration geht von dort bis zum Domshof\, wo um 12 Uhr die Kundgebung beginnt.\n\n\nEs sprechen:\nMartin Burkert\, stv. Vorsitzender der EVG\nChristian Wechselbaum\, Vorsitzender des DGB Bremen\nUte Buggeln\, Geschäftsführerin der IG Metall Bremen\nund es gibt „weitere Beiträge aus den Gewerkschaften“.\n\nAb 13 Uhr findet dann ein Familienfest mit Kinderprogramm statt.\n 
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SUMMARY:Komm heraus zum 1. Mai - Bremerhaven
DESCRIPTION:Am 1. Mai rufen die im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften in Bremerhaven und Bremen zu Demonstrationen auf\, an denen wir als VVN-BdA uns in unterschiedlicher Form beteiligen.\n\nBremerhaven: Demonstration und Kundgebung mit anschließendem „Maifest mit DJ Performance“\n\nTreffpunkt ist um 10 Uhr das Gewerkschaftshaus in der Hinrich-Schmalfeldt-Str. 31b\nDie Demonstration geht zum Theodor-Heuss-Platz\, wo um 11 Uhr die Kundgebung beginnt.\n\nEs sprechen:\nNicole Simons\, stv. Bundesvorsitzende der IG BAU\nOnus Kocaaga\, kurdisch-deutscher Freundschaftsverein\nMarvin Breier\, ver.di-Jugend
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SUMMARY:Filmvorführung: "Der Zug - Eine Reise durch die Republik oder Freiheit und Democracy"
DESCRIPTION:Unsere Filmreihe geht in die nächste Runde! \n  \nIn seinem Gedicht „Der anachronistische Zug oder FREIHEIT UND DEMOCRACY“ beschreibt Bertolt Brecht 1947\, was zwei Jahre später im Westen des Nachkriegsdeutschlands passieren wird. 1980 bringt Brechts Gedicht die Zustände zum Tanzen. \nDenn anlässlich der Kanzlerkandidatur von Franz Josef Strauß bricht ein Zug aus Militärlastwagen\, Luxuslimousinen\, Motorrädern und vielen Menschen in Sonthofen auf und zieht über 3.300 Kilometer durch die ganze BRD nach Bonn. Er stellt dar\, wie aus den „Freiheit und Democracy“-Fordernden von 1947 die Strauß’sche „Sammlungsbewegung zur Rettung des Vaterlands“ georden war. Der Film dokumentiert diese Aktion. \n  \nDer Film: \n1981-1988 / 141 min (mit einer Pause zwischen Akt 2 +3 ) / Dokumentfilm München \nRegie: Thomas Schmitz-Bender & Peter Voigt \nEinführung: Agitproptruppe Roter Pfeffer \n  \n  \nMehr Infos zum Film und Franz Josef Strauß hier \nDer Flyer zu unsere Filmreihe hier \nDer Anachronistische Zug 1980 © Holger Rüdel / holger-ruedel.de \nFotos zum Film gibt es hier \nDer Eintritt ist frei\, Spenden werden aber gerne entgegengenommen
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SUMMARY:Ostermarsch - "Friedenstüchtig statt Kriegswillig"
DESCRIPTION:Am Samstag\, 4. April\, nehmen wir selbstverständlich am Bremer Ostermarsch teil!\n\nHauptredner ist in diesem Jahr Christoph Butterwegge\, in Bremen wohlbekannt als Sozial- und Politikwissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt Soziale Ungleichheit. 3 Jahre lang war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bremischen Stitrung für Rüstungskonversion und Friedensforschung tätig.\n\nWeitere Infos hier
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SUMMARY:Filmveranstaltung „Der lange Atem“ mit Regisseur Christof Boekel
DESCRIPTION:Filmveranstaltung im Bremerhavener Haus der Jugend. \nDer Film „Der lange Atem“ dokumentiert\, wie in den 1950er Jahren die Wiederbewaffnung Westdeutschlands mit Lügen und undemokratischen Methoden gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Berichte des Remilitarisierungsgegners Oskar Neumann\, der während der Nazizeit im Konzentrationslager eingesperrt war. Wochenschauausschnitte\, Fotos und Tonaufnahmen versetzen den Zuschauer in die Atmosphäre der 50er Jahre.\n\nIm Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit mit dem Filmemacher Christoph Boekel zu diskutieren.\nDer Film war Boekels Abschlussarbeit an der Münchener Filmhochschule 1981. Im Anschluss verbot die Hochschule das öffentliche Zeigen des Films.
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SUMMARY:Filmveranstaltung "Der lange Atem" mit Regisseur Christof Boekel
DESCRIPTION:Filmveranstaltung im Bremer Kino City46 / Kommunalkino. \nDer Film „Der lange Atem“ dokumentiert\, wie in den 1950er Jahren die Wiederbewaffnung Westdeutschlands mit Lügen und undemokratischen Methoden gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Berichte des Remilitarisierungsgegners Oskar Neumann\, der während der Nazizeit im Konzentrationslager eingesperrt war. Wochenschauausschnitte\, Fotos und Tonaufnahmen versetzen den Zuschauer in die Atmosphäre der 50er Jahre.\n\nIm Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit mit dem Filmemacher Christoph Boekel zu diskutieren.\nDer Film war Boekels Abschlussarbeit an der Münchener Filmhochschule 1981. Im Anschluss verbot die Hochschule das öffentliche Zeigen des Films.\n\nAm Tag darauf\, am 13. März\, läuft der Film in Bremerhaven\, ebenfalls mit Christoph Boekel.\n\nWeitere Informationen auf dem Flyer. \n \n  \n 
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SUMMARY:Buchvorstellung Fabian Scheidler – Friedenstüchtig (Interview und Diskussion)
DESCRIPTION:Auf Einladung von DiEM25 und dem Bremer Friedensforum gastiert der freie Journalist und Autor Fabian Scheidler („Das Ende der Megamaschine“ u.a.) in Bremen\, um über sein aktuelles Buch „Friedenstüchtig – wie wir aufhören können\, unsere Feinde selbst zu schaffen“ und Strategien gegen die immer mehr um sich greifende\, fatale Kriegslogik zu debattieren. Scheidlers Analysen zeichnen sich durch profunde Recherche\, sprachliche Klarheit und eine große Kenntnis historischer\, philosophischer und ökonomischer Zusammenhänge aus. \nWeitere Informationen hier.
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SUMMARY:Erinnern an die Bremer Räterepublik
DESCRIPTION:Sonntag\, 08. Februar 2026 um 11:00 Uhr\nauf dem Waller Friedhof
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SUMMARY:30. Januar - Jahrestag der Machtübergabe an die Nazis
DESCRIPTION:Am Freitag\, 30. Januar 2026\, werden wir ab 16:00 Uhr auf dem Bremer Marktplatz (vor der Bürgerschaft) daran erinnern\, dass an einem 30. Januar die Regierungsgeschäfte an Hitler mit einer Koalitionsregierung übertragen wurden und wie schnell sich daraus der Faschismus an der Macht entwickelte. Es wird auch die letzte Rede in der freien Bürgerschaft verlesen. \nRund um den 27. Januar gibt es wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen\, die in einem gedruckten Programm an zahlreichen Stellen in der Stadt nachgelesen werden können und natürlich auch auf der Homepage der Landeszentrale für politische Bildung zu finden sind: https://www.landeszentrale-bremen.de
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SUMMARY:Mahnwache zur Befreiung des KZ Auschwitz mit „Bremerhaven bleibt bunt“
DESCRIPTION:Am 27. Januar 2026 um 15:00 Uhr führt das Bündnis „Bremerhaven bleibt bunt“\, in dem auch die VVN-BdA mitarbeitet\, anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee\, eine Mahnwache vor der großen Kirche in Bremerhaven durch.
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SUMMARY:Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Bremen
DESCRIPTION:Hier die digitale Version des Flyers zum Gedenkprogramm 27. Januar:  Broschuere \nEs ist wieder ein sehr umfangreiches und vielfältiges Programm mit insgesamt 80 (!) Veranstaltungen geworden.\nIm Online-Veranstaltungskalender www.politische-bildung-bremen.de werden auch ausführlichere Inhalte aufgenommen.
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SUMMARY:Mahnwache Reichspogromnacht 9. November 1938
DESCRIPTION:Am 9. November erinnern wir um 11 Uhr vor dem ehemaligen jüdischen Altersheim an der Gröpelinger Heerstraße\, Ecke Morgenlandstraße\, an die Pogromnacht 1938.  \nDie Mahnwache ist gemeinsam mit dem Beirat Gröpelingen. \n  \nKurzer Wikipedia-Auszug: \nAm 9. und 10. November 1938 wurden bei den vom nationalsozialistischen Regime zentral organisierten und gelenkten Gewaltmaßnahmen gegen Juden in Deutschland und Österreich auch in Bremen zahlreiche Gewalttaten bis hin zu mehreren Morden gegangen. So wurde unter anderem die Synagoge in der Gartenstraße (im Schnoorviertel\, heute Kolpingstraße) von SA-Leuten in Brand gesetzt – während die Feuerwehr nur die Nachbarhäuser schützte – und das jüdische Gemeindehaus daneben geplündert\, ebenso wie die Vegesacker Synagoge und ein Bethaus an der Sebaldsbrücker Heerstraße. Der jüdische Friedhof in Hastedt wurde verwüstet und viele jüdische Gräber geschändet. Die SA plünderte und zerstörte zum Teil auch Geschäfte und Privathäuser jüdischer Eigentümer und verhaftete die Mehrheit der männlichen Bürger jüdischer Herkunft. Mehr als 160 von ihnen wurden in der Nacht zunächst auf dem Schulhof des Alten Gymnasiums an der Dechanatstraße zusammengetrieben und nach eintägiger Inhaftierung im Zuchthaus Bremen über Oranienburg in das KZ Sachsenhausen abtransportiert\, wo sie einige Wochen festgehalten wurden. Viele von ihnen kamen später im Zuge der systematischen Ermordung jüdischer Bürger durch das NS-Regime in den Vernichtungslagern ums Leben.[1][2][3] \nFünf Personen wurden in der Bremer Pogromnacht ermordet: der Obermonteur Leopold Sinasohn in Platjenwerbe nahe Bremen-Nord\, sowie in der Stadt Bremen der Sanitätsrat Adolph Goldberg und seine Frau Martha in Burgdamm\, der Kleinhändler Heinrich Rosenblum in der Neustadt und Selma Zwienicki\, die Frau eines Fahrradhändlers in der Hohentorstraße. Diese ziellos und willkürlich verübten Taten wurden erst nach 1945 verfolgt und mit mäßigen Haftstrafen gesühnt.[1][2][3] \n[https://de.wikipedia.org/wiki/Mahnmal_f%C3%BCr_die_Opfer_der_Novemberpogrome_1938_(Bremen)]
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SUMMARY:Demonstration gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und gegen die Kriegsmobilmachung
DESCRIPTION:Am 8. November startet um 16 Uhr vom Friedenstunnel eine Demonstration gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und gegen die Kriegsmobilmachung\, die uns bis 2029 kriegstüchtig machen soll.
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SUMMARY:Kundgebung "Wir sind das Stadtbild"
DESCRIPTION:Am Sonntag\, 26. Oktober\, findet nach den unsäglichen Äußerungen unseres Kanzlers auch in Bremen eine Kundgebung unter dem Motto „Wir sind das Stadtbild“ auf dem Domshof statt. Beginn ist um 16 Uhr. \n  \nDer Weser-Kurier berichtete vorab: https://www.weser-kurier.de/bremen/demo-in-bremen-protest-gegen-merz-stadtbild-aussage-auf-dem-domshof-doc82xfttuxnf91g6302god
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SUMMARY:Sofia Rahmani liest aus "SEI STILL UND LAUF!"
DESCRIPTION:2025-09 Flyer Sei still und lauf_print \n  \nEintritt frei! \n  \nMillionen von Kindern werden auf die Flucht mitgenommen.\nEs ist nicht ihre Entscheidung\, aber sie müssen fliehen. \nIn Afghanistan herrschen seit Jahren Krieg\, politische Instabilität und massive\nArmut. Terror\, Gewalt und Perspektivlosigkeit treiben viele Familien in die Flucht\nWarum müssen Kinder fliehen? Was erleben sie? Wie verändert es ihr Leben?\nDie Ursachen dafür sind vielfältig. \nDer Roman erzählt die Geschichte einer afghanischen Familie inmitten der\nFlüchtlingsströme 2016 bis 2018.\nDas Leben der Kinder wird geprägt durch die Ermahnung: Sei still und lauf! Auf\nihrem Weg werden sie zum Spielball der von der EU erlassenen Maßnahmen zur\nAbwehr der Flüchtlingsströme. Bei illegalen Grenzübertritten nutzen\nSchleuserbanden schamlos ihre Situation aus. In verschiedenen Flüchtlingslagern\nsind sie psychischem und physischem Terror ausgesetzt. Sie lernen aber auch die\nKraft der Solidarität\, die Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft zahlreicher\nMenschen auf ihrem Weg kennen. All das verändert sie. \nErgänzt wird die Lesung mit einer kurzen Einführung über die aktuelle Situation\nvon Menschen\, die nach Europa flüchten. Die „Abwehrmaßnahmen“ verschärfen\nsich weiter. Die Konsequenzen sind katastrophal.\nAnstatt geflüchtete Menschen zu unterstützen\, werden sie ausgegrenzt. \nDas Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht.\nSolidarität mit den Asylsuchenden und Kampf gegen die Maßnahmen und\nRassismus sind notwendig. Menschen\, die geflüchtet sind\, brauchen\nUnterstützung\, um die schlimmen Erfahrungen zu verarbeiten und sich in unsere\nGesellschaft zu integrieren. \nSofia Rahmani arbeitet seit 2001 ehrenamtlich mit Geflüchteten aus den\nverschiedensten Ländern. Sie hat den Verein „Internationales Emden e.V.“\nmitgegründet.
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SUMMARY:Kundgebung gegen Merz' Politik zu seinem Antrittsbesuch im Land Bremen
DESCRIPTION:Am 7.10. kommt Kanzler Merz nach Bremerhaven\, zu seinem Antrittsbesuch im Land Bremen.  \nEs gibt in Bremerhaven aus diesem Anlass eine Kundgebung gegen Merz‘ Politik und zwar von 15 Uhr bis 18 Uhr an der Großen Kirche.
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SUMMARY:Tag des offenen Denkmals - ehemaliges Gefangenenhaus Ostertor
DESCRIPTION:Am Sonntag\, 14. September\, ist wieder der Tag des Offenen Denkmals. In Kooperation mit dem Wagenfeld-Haus und dem Staatsarchiv wird der Zellentrakt des ehemaligen Ostertorgefängnisses wieder geöffnet sein.\n\n\nAktionsprogramm: \n11.00 Uhr: Kurzes Gedenken an die Opfer von Faschismus und Krieg bei der Skulptur „Freiheitskämpfer“ von Fritz Cremer im Außenbereich;\n11.15 Uhr – 12.00 Uhr: Besuch des Zellentrakts mit Erläuterungen durch Stefan Heesch;\n12.15 Uhr: Lesung im Gewölbekeller des Wilhelm Wagenfeld Hauses: aus dem Buch „Na Lütten. Briefe aus dem Konzentrationslager und Zuchthaus 1933–1937“. Lore Buchholz\, die Nichte Wilhelm Wagenfelds\, veröffentlichte in dem Buch Briefe ihres Vaters Heinrich Buchholz\, eines Bremer Kommunisten\, der als Gefangener der Gestapo in der Ostertorwache interniert war.\n13.15 Uhr: Besuch des Zellentrakts mit Erläuterungen durch Stefan Heesch.\nBarrierefrei.\n\nhttps://www.tag-des-offenen-denkmals.de/denkmal/0ad33187-296e-11ed-956a-960000a15311
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SUMMARY:AFD - Die Umsturzpartei\, Veranstaltung mit Andrea Röpke
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SUMMARY:In der Höhle des Löwen: Französische Kriegsgefangene und zivile Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg
DESCRIPTION:Vortrag über Zwangsarbeit von Franzosen im Zweiten Weltkrieg in Bremen und Bremerhaven  \nim Rahmen der Ausstellung: Verschleppt. Versklavt. Vergessen? Zwangsarbeit in Bremen 1939-1945 \nVortrag der Volkshochschule in Kooperation mit dem Stadtarchiv \n  \nDer Einsatz von französischen Kriegsgefangenen und zivilen Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs wurde in Frankreich lange Zeit tabuisiert und in Deutschland verdrängt. Sie waren Teil jenes Arbeitskräfteheeres aus allen besetzten Ländern\, die als Ersatz für die eingezogenen deutschen Soldaten die Kriegswirtschaft aufrechterhalten mussten. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen ihre Rolle als Opfer und Faustpfand der Staatskollaboration zwischen Hitler und Pétain\, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen und ihre Wahrnehmung der Deutschen im Krieg. Erst 2008 erkannte die französische Regierung sie als Opfer von Zwangsarbeit in Nazi-Deutschland an. Die deutsche Stiftung zur Entschädigung von Zwangsarbeit schließt sie bis heute aus. \nHelga Bories-Sawala\, emeritierte Professorin für französische Sozialgeschichte an der Universität Bremen\, hat eine Studie zu ehemaligen französischen Kriegsgefangenen und zivilen Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs verfasst. Diese basiert auf Archivrecherchen in Bremen und Paris\, der Auswertung der Bremer Meldedatei und fast 30 Interviews mit Zeitzeugen. \n  \n 
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SUMMARY:Wolfgang Hien: Über Emmanuel Levinas\, Reihe „Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz“
DESCRIPTION:Reihe Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz – Jüdische Intellektuelle der 1920er und 1930er Jahre für die Befreiung des Menschen aus Ausbeutung und Unterdrückung – von den Nazis ermordet\, vertrieben oder vergessen gemacht \nEmanuel Levinas\, in Litauen geboren\, ging bereits in den 1920er Jahren zum Studium der Philosophie nach Frankreich. Seine gesamte litauische Familie fiel der deutschen Ausrottungspolitik zum Opfer. Levinas geriet als französischer Soldat 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft und entwickelte nach dem Krieg eine große Philosophie der Verantwortung. Es wird eine Passage aus seiner späteren Vorlesung „Ethik als Erste Philosophie“ zitiert. \n  \nDer Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Hien beschäftigte sich im Lauf seiner Forschungsarbeiten zur Sozialgeschichte der Industriearbeit in Deutschland und Österreich von der Hochindustrialisierung bis heute intensiv mit der „Zeit“\, dem Zeitgeist\, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts herrschte und zu der Katastrophe das Nationalsozialismus führte. Es enthüllte sich die Kontinuität eines durchweg brutalen Sozialdarwinismus (der im heutigen Neoliberalismus wieder auf- und fortlebt). Das Leid der arbeitenden Massen\, die Thematisierung von Leid und Leiden überhaupt\, war und ist verpönt. \nEr hat nach „Gegenstimmen“ gesucht\, nach Stimmen\, die die andere Seite des Fortschritts in den Blick nahmen und fand fast durchweg Stimmen jüdischer Intellektueller. Genau dies scheint ihm zugleich ein Grund für den seit etwa 1870 stetig wachsenden Antisemitismus zu sein. Humanität war in den Augen der Elite der Gegenpol zur Härte und Stärke\, die man sich für das „Deutschtum“ wünschte. Es galt\, die „Humanitätspropaganda der Juden“ zu bekämpfen und auszumerzen (vgl. Hermann Glaser: Bildungsbürgertum und Nationalismus\, München 1993). \nIm Verlauf der Vortragsreihe zwischen März und November 2024 stellt Hien sechs jüdische Intellektuelle vor\, die ihm als Vertreter*innen von Humanität\, Menschenwürde und „Verantwortung von anderen her“ (Levinas) begegneten: Ludwig Teleky / Käthe Leichter / Simone Weil / Edith Stein / Primo Levi / Emmanuel Levinas.
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SUMMARY:Wolfgang Hien: Über Primo Levi\, Reihe „Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz“
DESCRIPTION:eihe Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz – Jüdische Intellektuelle der 1920er und 1930er Jahre für die Befreiung des Menschen aus Ausbeutung und Unterdrückung – von den Nazis ermordet\, vertrieben oder vergessen gemacht \nPrimo Levi\, Mitglied der Resistenzia\, kam als junger Chemiker nach Auschwitz und dort in die Chemiefabrik der I.G. Farbenindustrie. Er hat überlebt und konnte durch seine Zeugenschaft dazu beitragen\, ein genaueres Bild des deutschen Faschismus in seiner von der Großindustrie geprägten soziomentalen Struktur zu zeichnen. Zitiert wird aus seinem letzten Werk: „Die Untergegangenen und Geretteten“. \n  \nDer Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Hien beschäftigte sich im Lauf seiner Forschungsarbeiten zur Sozialgeschichte der Industriearbeit in Deutschland und Österreich von der Hochindustrialisierung bis heute intensiv mit der „Zeit“\, dem Zeitgeist\, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts herrschte und zu der Katastrophe das Nationalsozialismus führte. Es enthüllte sich die Kontinuität eines durchweg brutalen Sozialdarwinismus (der im heutigen Neoliberalismus wieder auf- und fortlebt). Das Leid der arbeitenden Massen\, die Thematisierung von Leid und Leiden überhaupt\, war und ist verpönt. \nEr hat nach „Gegenstimmen“ gesucht\, nach Stimmen\, die die andere Seite des Fortschritts in den Blick nahmen und fand fast durchweg Stimmen jüdischer Intellektueller. Genau dies scheint ihm zugleich ein Grund für den seit etwa 1870 stetig wachsenden Antisemitismus zu sein. Humanität war in den Augen der Elite der Gegenpol zur Härte und Stärke\, die man sich für das „Deutschtum“ wünschte. Es galt\, die „Humanitätspropaganda der Juden“ zu bekämpfen und auszumerzen (vgl. Hermann Glaser: Bildungsbürgertum und Nationalismus\, München 1993). \nIm Verlauf der Vortragsreihe zwischen März und November 2024 stellt Hien sechs jüdische Intellektuelle vor\, die ihm als Vertreter*innen von Humanität\, Menschenwürde und „Verantwortung von anderen her“ (Levinas) begegneten: Ludwig Teleky / Käthe Leichter / Simone Weil / Edith Stein / Primo Levi / Emmanuel Levinas.
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SUMMARY:Wolfgang Hien: Über Edith Stein\, Reihe "Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz"
DESCRIPTION:Reihe Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz – Jüdische Intellektuelle der 1920er und 1930er Jahre für die Befreiung des Menschen aus Ausbeutung und Unterdrückung – von den Nazis ermordet\, vertrieben oder vergessen gemacht. \nEdith Stein\, Philosophin und moderne Mystikerin\, gehört zu den bedeutsamsten Frauenrechtlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Schicksal ist von einer besonderen Tragik: Sie wurde in einem niederländischen Kloster der Karmeliterinnen von den Nazis aufgespürt und 1944 in Auschwitz ermordet. Edith Stein entwickelte eine Leibphilosophie\, die an einer Vorstellung von „Seele“ festhält. Es wird aus ihrer Studie „Zum Problem der Einfühlung“ zitiert. \n  \nDer Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Hien beschäftigte sich im Lauf seiner Forschungsarbeiten zur Sozialgeschichte der Industriearbeit in Deutschland und Österreich von der Hochindustrialisierung bis heute intensiv mit der „Zeit“\, dem Zeitgeist\, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts herrschte und zu der Katastrophe das Nationalsozialismus führte. Es enthüllte sich die Kontinuität eines durchweg brutalen Sozialdarwinismus (der im heutigen Neoliberalismus wieder auf- und fortlebt). Das Leid der arbeitenden Massen\, die Thematisierung von Leid und Leiden überhaupt\, war und ist verpönt. \nEr hat nach „Gegenstimmen“ gesucht\, nach Stimmen\, die die andere Seite des Fortschritts in den Blick nahmen und fand fast durchweg Stimmen jüdischer Intellektueller. Genau dies scheint ihm zugleich ein Grund für den seit etwa 1870 stetig wachsenden Antisemitismus zu sein. Humanität war in den Augen der Elite der Gegenpol zur Härte und Stärke\, die man sich für das „Deutschtum“ wünschte. Es galt\, die „Humanitätspropaganda der Juden“ zu bekämpfen und auszumerzen (vgl. Hermann Glaser: Bildungsbürgertum und Nationalismus\, München 1993). \nIm Verlauf der Vortragsreihe zwischen März und November 2024 stellt Hien sechs jüdische Intellektuelle vor\, die ihm als Vertreter*innen von Humanität\, Menschenwürde und „Verantwortung von anderen her“ (Levinas) begegneten: Ludwig Teleky / Käthe Leichter / Simone Weil / Edith Stein / Primo Levi / Emmanuel Levinas. \n  \nDer Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.
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DESCRIPTION:Die VVN.BdA Bremerhaven bietet eine antifaschistische Stadtrundfahrt mit dem eigenen Fahrrad an.\nTreff ist am 24.08. um 11.00 Uhr an der Humboldtschule (Schillerstr. 87 in Bremerhaven Geestemünde). \nDie Fahrt dauert ca. 2 Stunden und führt von den Orten des NS Terrors in Geestemünde zum Hafen.\nAnmeldungen unter jokrauss5@gmail.com
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SUMMARY:Wolfgang Hien: Über Simone Weil\, Reihe „Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz“
DESCRIPTION:Reihe Befreiendes Denken im Schatten von Auschwitz – Jüdische Intellektuelle der 1920er und 1930er Jahre für die Befreiung des Menschen aus Ausbeutung und Unterdrückung – von den Nazis ermordet\, vertrieben oder vergessen gemacht \nSimone Weil\, eine französische Philosophin\, verbrachte ein Jahr ihres Lebens am Fließband der Renault-Werke. Ihre Erfahrungen  verarbeitete sie zu einem Programm der Humanisierung des Arbeitslebens. Simone Weil war in der Resistance gegen die Nazis aktiv und verstarb 1943 an Entkräftung. Es werden Passagen aus ihren Texten „Erfahrungen aus dem Fabrikalltag“ und „Grundbedingungen einer nicht servilen Arbeit“ zitiert. \n  \nDer Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Hien beschäftigte sich im Lauf seiner Forschungsarbeiten zur Sozialgeschichte der Industriearbeit in Deutschland und Österreich von der Hochindustrialisierung bis heute intensiv mit der „Zeit“\, dem Zeitgeist\, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts herrschte und zu der Katastrophe das Nationalsozialismus führte. Es enthüllte sich die Kontinuität eines durchweg brutalen Sozialdarwinismus (der im heutigen Neoliberalismus wieder auf- und fortlebt). Das Leid der arbeitenden Massen\, die Thematisierung von Leid und Leiden überhaupt\, war und ist verpönt. \nEr hat nach „Gegenstimmen“ gesucht\, nach Stimmen\, die die andere Seite des Fortschritts in den Blick nahmen und fand fast durchweg Stimmen jüdischer Intellektueller. Genau dies scheint ihm zugleich ein Grund für den seit etwa 1870 stetig wachsenden Antisemitismus zu sein. Humanität war in den Augen der Elite der Gegenpol zur Härte und Stärke\, die man sich für das „Deutschtum“ wünschte. Es galt\, die „Humanitätspropaganda der Juden“ zu bekämpfen und auszumerzen (vgl. Hermann Glaser: Bildungsbürgertum und Nationalismus\, München 1993). \nIm Verlauf der Vortragsreihe zwischen März und November 2024 stellt Hien sechs jüdische Intellektuelle vor\, die ihm als Vertreter*innen von Humanität\, Menschenwürde und „Verantwortung von anderen her“ (Levinas) begegneten: Ludwig Teleky / Käthe Leichter / Simone Weil / Edith Stein / Primo Levi / Emmanuel Levinas.
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